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Rückblicke 2010

Italian Migration and Urban Music in South America

University of Freiburg (Germany) on the 15th and 16th October 2010

   
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Organisatoren:
Prof. Dr. Rolf Kailuweit, Dr. Nils Grosch

 
Meeting Description:

It is a well known fact that Italians were the largest group of immigrants to Argentina in the late 19th century. One positive side effect of this mass immigration was the creating of an urban music culture in Buenos Aires ranging from popular music and dance music, to opera and classical music. The Colon Theater, the main opera house of Buenos Aires was the gateway for many Italian musicians who, in order to make a living, later relocated to various cities across the continent and contributed to the creating of music culture in other South American urban areas (Santiago de Chile, Lima, etc.). In addition, when Buenos Aires became the center of the South American record industry from 1913 on, Italian Opera was among the most produced items. As far as tango is concerned, a considerable number of the early composers and musicians had Italian roots. The Italian contribution to the local music culture is also reflected in the popular theatre (sainete) where the Italian immigrant from Naples is often stereotyped as an opera singer, guitar or mandolin player, or music or singing teacher. Encompassed by a growing variety and complexity of media and culture exchange, Italian influence on South American music culture remained strong throughout 20th century.

Programm Download (pdf)

 

Deutsches Musicalarchiv gegründet

Bedeutende Privatsammlung in Freiburg


Es ist geschafft! Dem Deutschen Volksliedarchiv ist es mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gelungen, das Deutsche Musicalarchiv in Freiburg zu etablieren. Grundlage hierfür war die Privatinitiative des Theaterwissenschaftlers Dr. Wolfgang Jansen (Berlin), dessen umfangreiche Sammlungen nunmehr den Grundstock für das Deutsche Musicalarchiv bilden. Ziel ist es nicht nur, das Musical an deutschsprachigen Theatern zu dokumentieren, sondern auch zu erforschen.
Der reiche Bestand umfasst Plakate, Programmhefte, Merchandise-Artikel, Aufführungsmaterial und Fachliteratur.

Nähere Informationen: www.deutsches-musicalarchiv.de

   
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Sammlung Else Borchers

Schenkung von Frau Else Borchers

   
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Zahlreiche Notenhefte aus dem Besitz von Frau Else Borchers (Freiburg, vormals Usingen im Taunus) wurden dem Deutschen Volksliedarchiv als Schenkung überlassen. Bei diesem Notenmaterial aus den Jahren 1933 bis 1996 handelt es sich um ehemals bekannte Tanzlieder (Boogie, Tango, Walzer u.a.) mit Klavier- und Akkordeon-Begleitung sowie um musikpädagogische Literatur.

Das Deutsche Volksliedarchiv bedankt sich bei Frau Else Borchers, die noch vor kurzem ihren 91. Geburtstag begehen konnte. Am 21. August 2010 ist Frau Borchers, deren Leben mit der Musik verwoben war, verstorben.

 

Schellackplatten-Sammlung Klaus-Jürgen Hohn

Neuerwerbung des Deutschen Volksliedarchivs

 

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Das Deutsche Volksliedarchiv hat seine Bestände durch eine von ihrem Profil und Umfang her einzigartige Sammlung zur Arbeitermusikkultur erweitern können: die über vier Jahrzehnte privat aufgebaute "Sammlung Klaus-Jürgen Hohn" umfasst rund 900 Schellackplatten mit Liedern und Musik der Arbeiterbewegung bis 1933.
Dem Sammler war es von Anfang an ein Anliegen, die zum Großteil äußerst seltenen Tonaufnahmen breiter zugänglich zu machen. Die 2010 bei Bear Family Records erscheinende und von der Büchergilde Gutenberg vertriebene 12-CD-Kompilation "Dass nichts bleibt wie es war! 150 Jahre Arbeiter- und Freiheitslieder" beruht wesentlich auf Umschnitten seiner Schätze.
Klaus-Jürgen Hohn hat dem DVA seine Sammlung zunächst als Depositum überlassen, ihr Ankauf wird angestrebt, um sie dauerhaft geschlossen zu erhalten. Eine dokumentarische Erschließung und wissenschaftliche Auswertung soll in absehbarer Zeit erfolgen. Interessierten steht die "Sammlung Klaus-Jürgen Hohn" nach vorheriger terminlicher Absprache zur Einsicht zur Verfügung.

 

DFG fördert "Historisch-kritisches Liederlexikon"

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine weitere Förderung des Historisch-kritischen Liederlexikons bewilligt. In einer zweiten Förderphase sollen bis 2013 insgesamt 200 rezeptionsstarke Popularlieder im Rahmen des Editionsprojektes "Traditionelle Lieder im 20. Jahrhundert" erarbeitet werden. Mit dieser Förderung wird das Vorhaben des Deutschen Volksliedarchivs bestätigt, eine historisch-kritische Liededition im Internet zu erstellen.

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Das DVA auf der großen Landesausstellung

 

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Das Deutsche Volksliedarchiv ist mit etlichen Exponaten in der großen Landesausstellung "Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg" vertreten. Dabei werden unterschiedlichste Objekte zur Geschichte der traditionellen "Volkslied"-Forschung und zu den Formen des populären Gesangs in Südwestdeutschland aus der Sammlung des Deutschen Volksliedarchivs gezeigt. Vertreten ist dort auch das Historisch-kritische Liederlexikon als Beispiel einer modernen wissenschaftlichen Liededition im Internet. Zu dem materialreichen Ausstellungskatalog haben die Mitarbeiter des Deutschen Volksliedarchivs Eckhard John ("Das Gedächtnis der Lieder"), Waltraud Linder-Beroud ("Die Rastatter Liederhandschrift") und Tobias Widmaier ("Von Silcher zu Elvis") Beiträge geleistet. Die Ausstellung ist im Badischen Landesmuseum (Karlsruhe) bis zum 12. September 2010 zu sehen.
 
Bild: Ausstellungskatalog: Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg, hrsg. vom Badischen Landesmuseum Karlsruhe 2010

  

Neuerscheinung

Reichsgründung 1871: Ereignis – Beschreibung – Inszenierung. Hrsg. von Michael Fischer, Christian Senkel und Klaus Tanner. Münster 2010.

   
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Die "Reichsgründung" von 1871 war ein historisches Ereignis, das interessegeleitet inszeniert und aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben worden ist. Im vorliegenden Band geht es um das breite Spektrum solcher Deutungsmöglichkeiten und Zuschreibungen – an den Kreuzungspunkten von Kunst, Religion und Politik.
Das Buch stellt eine gemeinsame Veröffentlichung des Sonderforschungsbereiches 537 "Institutionalität und Geschichtlichkeit" der Technischen Universität Dresden und des Deutschen Volksliedarchivs in Freiburg dar.

 

Fremdheit - Migration - Musik
Kulturwissenschaftliche Essays für Max Matter

Nils Grosch, Sabine Zinn-Thomas (Hrsg.)

   
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Diese Festschrift für Prof. Dr. Matter (Ordinarius am Institut für Volkskunde der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) zum 65. Geburtstag versammelt kulturwissenschaftliche Essays zu Themen, die im Mittelpunkt von Matters wissenschaftlichem Schaffen standen und stehen: Fremdheit und Migration. Hinzu kommt die Musik - als Bestandteil popular-kulturwissenschaftlicher Forschung, mit der er als Direktor des Deutschen Volksliedarchivs befasst war.

 


Prof. Dr. Max Matter im Ruhestand

   
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Am 8. März 2010 ist Prof. Dr. Max Matter als Ordinarius für Volkskunde und zugleich als Direktor des Deutschen Volksliedarchivs in den Ruhestand verabschiedet worden. Unter seiner Leitung wurden entscheidende Impulse zu einer inhaltlichen und strukturellen Modernisierung gesetzt. Das Deutsche Volksliedarchiv dankt seinem langjährigen Direktor für seine Förderung, Weiterentwicklung und Unterstützung des Instituts und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung haben die Forscherinnen und Forscher am Volksliedarchiv an der Festschrift "Fremdheit - Migration - Musik, Kulturwissenschaftliche Essays für Max Matter" mitgewirkt, die ihm an seinem 65. Geburtstag von Nils Grosch (Deutsches Volksliedarchiv) und Sabine Zinn-Thomas (Institut für Volkskunde), überreicht wurde.

Wir wünschen Max Matter eine gute Zeit, gleichermaßen erfüllt von Tatkraft und Muße, Forscherdrang und Entspannung. Am meisten aber bleibe ihm sein Humor erhalten und die stets spürbare Freude am Leben.

 


Historische Schallaufzeichnungen online

Digitalisierung, Erschließung und Onlinepräsentation historischer Tonaufzeichnungen aus der Feldforschung abgeschlossen

 
Am Deutschen Volksliedarchiv konnte nunmehr die Erschließung, Digitalisierung und Onlinepräsentation des gesamten Bestandes an historischen Tonaufzeichnungen aus den Feldforschungen abgeschlossen werden. Das Projekt, welches insbesondere aus konservatorischen Aspekten höchste Priorität hatte – Schallaufzeichnungen auf Magnetbändern sind aufgrund materialbedingter Alterungsprozesse nur noch auf absehbare Zeit reproduzierbar –, konnte zum größten Teil mit Geldern der Europäischen Union innerhalb des Datenbank- und Archivierungsnetzwerks oberrheinischer Kulturträger (DANOK) realisiert werden.

Mit der vollumfänglichen Digitalisierung der Magnetbandaufzeichnungen stellt sich das Deutsche Volksliedarchiv in diesem Bereich an die Spitze nationaler wie internationaler Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen mit vergleichbaren Tonträgersammlungen. Die mehr als 13 000 Digitalisate stehen direkt über den Online-Katalog des Instituts zum Download bereit.

   
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Kofinanziert durch die Europäische
Union im INTERREG Programm IIIA
 

 

Zur Liste der Digitalisate im Online-Katalog

Kontakt: Gangolf-T. Dachnowsky

   

 

 

 

 

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Ab Semesterbeginn,
15. Oktober 2018,
hat die Bibliothek geänderte Nachmittagsöffnungszeiten: Di + Do von 15 bis 18 Uhr.

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Jahreswechsel:
Wir haben bis einschließlich Freitag, 21. Dezember geöffnet und sind im neuen Jahr ab Montag, 7. Januar wieder für Sie da.

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 Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik

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Jonas Menze: Musical Backstages
 
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Michael Fischer, Christofer Jost und Janina Klassen (Hrsg.): Image - Performance - Empowerment
 
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