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Rückblicke 2013

Gesang- und Gebetbuch "Gotteslob" in Freiburg eingeführt

Startauflage 3,6 Millionen


Im Freiburg wurde am 1. Dezember 2013 das neue katholische Gesang- und Gebetbuch eingeführt. Es trägt wie das vorige aus dem Jahr 1975 den Namen "Gotteslob". Die Startauflage dieses Buches beträgt 3,6 Millionen Exemplare. Es ist nicht nur für die Diözesen Deutschlands gültig, sondern gleichfalls für Österreich und für die italienische Diözese Bozen-Brixen.

   
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Neben dem evangelischen Gesangbuch handelt es sich um das größte deutsche Liederbuch-Projekt. An der Erabeitung waren mehrere Jahre lang Experten mit theologischer, musikologischer und kulturwissenschaftlicher Ausrichtung beschäftigt. Ziel war es, ein religiöses Buch zu schaffen, das den pastoralen und gesellschaftlichen Erfordernissen der Gegenwart gerecht wird. Der Kommissarische Leiter des Deutschen Volksliedarchivs, Dr. Dr. Michael Fischer, war von 2004 bis 2013 Mitglied der Arbeitsgruppe I "Lieder".
 

 

Kulturausschuss im Deutschen Volksliedarchiv

Die Stadt Freiburg zu Gast


Am Donnerstag, 14. November 2013, tagte der Kulturausschuss der Stadt Freiburg im Deutschen Volksliedarchiv. Der Kommissarische Leiter der Forschungseinrichtung, Dr. Dr. Michael Fischer, begrüßte die Damen und Herren des Gemeinderats und des Kulturamts sowie Herrn Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Im Rahmen einer Führung wurden das Institut vorgestellt und dem Kulturausschuss verschiedene Sammlungen gezeigt, darunter die Platten-Sammlung von Jörn Stubbmann mit 20.000 Singles.

Fischer ging zugleich auf die geplante Integration des Instituts in die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein. Der Kommissarische Leiter machte deutlich, dass diese Anbindung seit längerer Zeit von der Institutsleitung und dem Wissenschaftlichen Beirat intensiv vorbereitet werde. Das Forschungsinstitut erhoffe sich dadurch eine erhöhte Sichtbarkeit und neue wissenschaftliche Betätigungsfelder, etwa im Bereich der universitären Lehre. Im Hinblick auf die Unterbringung in der Rosastraße 17-19 lobte Fischer das Engagement des Landes Baden-Württemberg, das für den Umzug und die Neuausstattung 500.000 Euro bereitgestellt hat. Das neue Haus mit etwa 1000 Quadratmeter Nutzfläche sei ideal, um als Forschungsinstitut und als Dokumentationseinrichtung weiter zu wachsen und an Attraktivität zu gewinnen. Durch die Anerkennung der Bestände als schützenswertes Kulturdenkmal im Juli 2013 werde der Blick sowohl auf die historischen als auch auf die zeitgenössischen Quellen gelenkt.

Die Integration in die Freiburger Universität sieht der Institutsleiter als Chance, die erfolgreiche Modernisierung des Instituts transparenter zu machen, zumal damit die vom Institut seit Jahren gewünschte Umbenennung in "Zentrum Populäre Kultur und Musik" einhergehe. Mit dieser Umbenennung werde der Charakter des Instituts mit seiner interdisziplinären Forschung und seinen Sammlungen adäquat abgebildet. Fischer überreichte Herrn Bürgermeister von Kirchbach den neuen Band der institutseigenen Reihe "Populäre Kultur und Musik", der sich der Kriegslyrik im Ersten Weltkrieg zuwendet.

   
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Netzwerk Religiöse Liedkultur

Samstag, 9. November 2013 im Deutschen Volksliedarchiv

   
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 Programm:

11.00 Kaffee
11.30 Begrüßung
11.45 Peter Bubmann: Das Neue Geistliche Lied und der Wandel religiöser Milieus
12.30 Jochen Kaiser: Projektvorstellung: Das Erleben von Liedern und spätmodernen Tagzeitenliturgien

13.15 Mittagessen

14.30 Michael Fischer: Enigma. Gregorianik, Religion, Popkultur in den 1990er Jahren.
15.15 Sitzung Netzwerk
16.30 Ende des Studientags

 

Jahresmeeting Musicalarchiv

16. November 2013 im Deutschen Volksliedarchiv
 

Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link bzw. unter

www.deutsches-musicalarchiv.de/aktuelles


 
 

Musik- bzw. Diplom-BibliothekarIn gesucht

Stellenausschreibung


Das Deutsche Volksliedarchiv, die Forschungseinrichtung zu populärer Kultur und Musik des Landes Baden-Württemberg, sucht ab sofort

einen Musikbibliothekar/eine Musikbibliothekarin (TV-L 9)
oder einen Diplom-Bibliothekar/eine Diplombibliothekarin (TV-L 9)

Aufgabengebiete:
- Erwerb, Inventarisierung, Katalogisierung der Bestände
- Information und Beratung der Besucherinnen und Besucher
- Betreuung der umfangreichen Sammlungen
- Mitarbeit bei der Umstrukturierung und inhaltlichen Neuausrichtung der Bibliothek (Populärkultur, populäre Musik, Medien- und Kulturwissenschaft)

Vorausgesetzt werden
- erfolgreich abgeschlossenes FH-Studium oder vergleichbare Abschlüsse
- ggf. musikbibliothekarisches Zusatzstudium/Zusatzqualifikation Musikinformationsmanagement oder vergleichbare Qualifikation
- musikalische Fachkenntnisse
- anwendungsorientierte Kenntnisse des EDV-Einsatzes in Bibliotheken
- PICA-Kenntnisse und umfassende Kenntnisse der Regelwerke (RAK-Musik, RAK-WB)
- Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit mündlich und schriftlich, Verantwortungsbewusstsein und Selbständigkeit

Die Bibliothek des Deutschen Volksliedarchivs umfasst etwa 70.000 Einheiten (Bereich Populäre Musik / Popmusik, populäres Lied, Volkslied, Musical, Medien- und Kulturwissenschaft). Neben gedruckten Medien sind in großem Umfang Tonträger (Wachswalzen, Schellackplatten, LP, CD) vorhanden. Daneben verfügt das Institut über umfangreiche Sammlungen bzw. Archivgut.Am Deutschen Volksliedarchiv gibt es eine Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit, die Gleitzeit zulässt. Die Bibliothek und die Sammlungen werden insgesamt von zwei Fachkräften hauptamtlich betreut.

Bewerbungen werden bis zum 1. Oktober 2013 erbeten an:

Deutsches Volksliedarchiv
Dr. Dr. Michael Fischer
Rosastraße 17-19
79098 Freiburg

Für nähere Informationen stehen Ihnen Dr. Dr. Michael Fischer (Kommissarischer Leiter; Tel. 0761/7050315) sowie Frau Kornelia Weihrauch-Kempf (Verwaltung; Tel. 0761/7050316) zur Verfügung.

 

Nachlass Klaus Wunderlich im Deutschen Volksliedarchiv

Schenkung von Frau Edeltraud Wunderlich


Der Nachlass des deutschen Musikers und Organisten Klaus Wunderlich (1931-1997) hat Eingang in das Deutsche Volksliedarchiv gefunden. Wunderlich gilt als der erste deutsche Unterhaltungsmusiker, der die elektronische Orgel populär gemacht und dabei die gesamte Breite des Unterhaltungsmusik-Repertoires eingespielt hat. Über vier Jahrzehnte hinweg konnte er über 130 Alben veröffentlichen und weltweit mehr als 20 Millionen Exemplare verkaufen. Insgesamt wurde er mit 13 Goldenen Schallplatten und einer Goldenen Musikkassette ausgezeichnet.

   
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Der umfangreiche Nachlass umfasst eigene Produktionen (Bänder und Schallplatten), dazu diverse Tonaufnahmen anderer Künstler. Als Besonderheit sind auch drei Goldene Schallplatten und eine Goldene Musikkassette Teil des Nachlasses. Das Deutsche Volksliedarchiv freut sich, dass dieser Bestand eines erfolgreichen Künstlers nun am Institut beheimatet ist.

 

Der Krieg und die Frauen - Geschlecht und populäre Literatur im Ersten Weltkrieg

Tagung im Deutschen Volksliedarchiv, 25. bis 27. Juli 2013

 

Donnerstag, 25.07.2013, 14.00 – 18.00 Uhr
Begrüßung
Panel 1: Weibliche Autorenschaft und Kriegsdarstellung
NICOLAS DETERING (Freiburg): Frauen für den Krieg. Literarischer Bellizismus bei Thea von Harbou, Ina Seidel und Agnes Sapper.
ROLF LÖCHEL (Marburg): Hekubas Töchter mögen keine Opferschalen. Die Frauenfiguren und Weiblichkeitskonstruktionen in (Anti)Kriegsromanen von Ida Boy-Ed und Clara Viebig.
Pause
Panel 2: Literarische Frauenfiguren
SABINE SCHU (Saarbrücken): Zwischen Frontschwester und Schwertjungfrau. Literarische Frauenschicksale an der Front im Mädchenkriegsroman des Ersten Weltkriegs.
MASCHA VOLLHARDT (Berlin): Die Krankenschwester zwischen Front und Heimat – Figurationen der Schwester bei Thea von Harbou und Suse von Hoerner-Heintze.
Abendessen

   
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 Freitag, 26.07.2013, 10.00 – 18.30 Uhr
Panel 3: (Selbst-)Repräsentation von Frauen
MICHAEL FISCHER (Freiburg): Frau, Religion, Krieg. Frauen als Autorinnen und Gegenstand populär-religiöser Kriegslyrik.
ANTJE HARMS (Freiburg): „… den kämpfenden Freunden da draußen die Treue halten …“ Selbstrepräsentation jugendbewegter Frauen im Ersten Weltkrieg.
BERNHARD BACHINGER (Graz): Weibliche Kriegsberichterstattung – Alice Schalek im k. u. k. Kriegspressequartier.
Pause
Panel 4: Gendering von Selbst- und Feindbild – Weibliche Kriegsliteratur international
MONIKA SZCZEPANIAK (Bydgoszcz/Polen): „Was bist du für eine Dame!“ Gendering und Kriegswahrnehmung in der polnischen populären Literatur zum Ersten Weltkrieg.
SILKE FEHLEMANN (Düsseldorf): Bildung der Heimatfront. Deutsche und englische Schriftstellerinnen im Ersten Weltkrieg.
Pause
Panel 5: Gendering und musikalische Kriegsdarstellung
CAROLIN STAHRENBERG (Salzburg): Das Frauenbild und die Idealisierung weiblichen Handelns in Liedern des populären Musiktheaters.
FRAUKE SCHMITZ-GROPENGIEßER (Freiburg): Die dicke Bertha – Gender und Kriegshumor in Liedern und Bilddarstellungen.
Abendessen


Samstag, 27.07.2013, 10.00 – 14.00 Uhr
Führung durch das Deutsche Volksliedarchiv
Panel 6: Kriegskultur und ihr literarischer Widerhall
AIBE-MARLENE GERDES (Freiburg): „Ich bin ja die Tochter vom ganzen Bataillon“. Die Rolle der ‚Annemarie‘ im Soldatenlied des Ersten Weltkriegs.
ANDREAS SCHUMANN (Köln): Frauen – Krieg – Humor: Zu parodistischem und satirischem Sprechen in der Kriegslyrik von Frauen 1914-1918.
HANS-CHRISTIAN PUST (Stuttgart): „Wir kleiden den Wehrmann in Eisen.“ Der Beitrag von Frauen zu Nagelungsaktionen des Ersten Weltkriegs.
Abschlussdiskussion

Die Tagung ist öffentlich; alle Interessierten - insbesondere auch Studierende - sind herzlich eingeladen. Aus Platzgründen wird um eine formlose Anmeldung bei Aibe-Marlene Gerdes (recherche@dva.uni-freiburg.de) gebeten. Tagungsgebühren werden nicht erhoben.

Tagungsverantwortliche: Dr. Dr. Michael Fischer, Aibe-Marlene Gerdes
 
 

Populäre Kultur und Musik. Theoriediskurs

Fachgespräch des Wissenschaftlichen Beirats am 1. Juni 2013

 
Samstag, 1. Juni (Deutsches Volksliedarchiv, 2. OG)

Öffentlicher Teil

10:00 Begrüssung

10:30 Prof. Dr. Kaspar Maase (Tübingen)
Wie ist Mozart populär? Überlegungen zum Platz der Musik in einem relationalen Konzept von moderner Populärkultur

11:15 Dr. phil. Dagmar Danko (Freiburg)
"Those things that hold us together": Soziologische Perspektiven auf Populäre Kultur und Musik

12:00 Kaffeepause

12:15 Prof. Dr. Martin Pfleiderer (Weimar)
Fragestellungen und Ansätze der neueren Popmusikforschung

13:00 Dr. phil. Dr. theol. Michael Fischer (Deutsches Volksliedarchiv)
Führung durch das Forschungsinstitut

13:30 Mittagspause

Nichtöffentlicher Teil

15:00-16:00 Beiratssitzung
 

 

Populäre Kriegslyrik im Ersten Weltkrieg

Neuerscheinung, herausgegeben von Nicolas Detering, Michael Fischer und Aibe-Marlene Gerdes


Die populäre Kriegslyrik des Ersten Weltkriegs war ein Instrument der Propaganda wie der Sinnstiftung. Lyrische Formen ermöglichten es, Nationalismus und Militarismus, aber auch Trauer und Trost angesichts des massenhaften Sterbens mit dem „Schein des Schönen“ zu umgeben. Die Gattungen, Publikationsformen und Autoren waren vielfältig; die Gesamtproduktion an Gedichten und Liedern kaum überschaubar – von Eisenbahnwaggon-Aufschriften bis hin zu Balladen.

   
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Der Band sondiert das Feld aus einer interdisziplinären und kulturwissenschaftlichen Perspektive.

Inhaltsverzeichnis (PDF)


 

Medievalism and Music. Das Mittelalter zwischen historisch‐kritischer Aufführungspraxis und Rockkonzert

Tagung der DFG‐Forschergruppe "Historische Lebenswelten" an der Albert‐Ludwigs‐Universität Freiburg im Deutschen Volksliedarchiv

 
Dudelsäcke, Drehleiern und an mittelalterliche Chöre gemahnende Soundbites sind längst fester Bestandteil der Popmusik. Aber auch in der sogenannten ‚ernsten‘ Musik findet sich nicht erst seit Orffs Carmina Burana eine vielfältige Aufnahme mittelalterlich anmutender Klänge. Zwischen vermeintlich authentischen oder historischen Aufführungspraxen und kreativer Neuerfindung ist eine kaum überschaubare Bandbreite von Inszenierungsmustern zu finden. Die Freiburger DFG-Forschergruppe Historische Lebenswelten und Experten aus Deutschland Österreich und der Schweiz widmen sich in einem zweitägigen Workshop dem Thema ‚Medievalism and Music‘. Vom 26. bis 27. April diskutieren Wissenschaftler und Musiker im Deutschen Volksliedarchiv Freiburg die vielfältigen Formen des Medievalism. Gegenstand ist dabei eine breite Palette der musikalischen Repräsentation von Mittelalter im 20. und 21. Jahrhundert: von historisch-kritischen Aufführungspraxen in klassischer Musik und auf Mittelaltermärkten bis hin zu verschiedenen Ausformungen im Heavy Metal. Im Fokus stehen neben der musikalischen Umsetzung auch verschiedene Formen der Rezeption und der Ausgestaltung des Umfeldes. Interessierte Gäste und Medienvertreter sind herzlich willkommen.

Deutsches Volksliedarchiv, 26. bis 27. April 2013

Kontakt:

Katharina Baier
Skandinavisches Seminar
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Platz der Universität 3
79085 Freiburg i. Br.
+49 761 203 3365

katharina.baier@skandinavistik.uni-freiburg.de

 
 

Unsichtbare Landschaften: Populäre Musik und urbaner Raum

Internationale Tagung im Deutschen Volksliedarchiv, 4. und 5. April 2013


Ein Lied kann die "Erfahrung" einer Stadt ersetzen: Es ermöglicht, an einem anderen Ort zu sein – sei es in Gangnam, einem modischen Viertel von Seoul, oder, wie in einem Lied von Tocotronic, in Freiburg - angeblich voller Fahrradfahrer, Backgammon-Spieler und Tanztheater.
Durch online sharing und streaming wurde populäre Musik noch immaterieller, als sie es schon immer gewesen ist; zugleich hat sie aber immer das Bedürfnis gezeigt, sich mit sichtbaren und materiellen Orten und Szenen zu verbinden. Ständig formt populäre Musik unsichtbare Landschaften aus Texten und Geräuschen.
Die Tagung diskutiert das Verhältnis von Stadt und populärer Musik aus verschiedenen akademischen Perspektiven und präsentiert Fallstudien zu Musik-Szenen, etwa in Beirut, Helsinki, London und Marseille. Lokale und globale Ebenen werden für das 20. und 21. Jahrhundert in Frage gestellt und der urbane Raum wird als komplexer und vernetzter Schauplatz analysiert.
 

Programm
Donnerstag 4. April 2013

15.00 – 15:20 Begrüßung Dr. Giacomo Bottà & Dr. Michael Fischer (DVA Freiburg)
15:20 – 16:00 Dr. David-Emil Wickström (Popakademie Baden Württenberg): 'Ia ne Gagarin': Imagining the Soviet Union in Post-Soviet popular music from Germany
16:00 – 16:40 Dr. Giacomo Bottà (Universität Helsinki): Desperately Seeking the Place: Popular Music, Heritage and the City.
16:40 – 17:00 Pause
17:00 – 17:40 PD Dr. Julio Mendívil (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover): Grenzen und Überschreitungen: Zu einer musikalischen Kartographie der Stadt Lima, Peru
17:40 – 18:20 Daniel Tödt (Humboldt Universität zu Berlin): Sich einen Reim auf die Stadt machen – Die Rapgruppe IAM und die kulturelle Textur Marseilles

Freitag 5. April
09:30 – 10:10 Philipp Rhensius (Universität Giessen): Dubstep als Körpermusik - Über die Bedeutung des Sounds und der Stadt London im Dubstep
10:10 – 10:50 Dr. Thomas Burkhalter (Zürich University of the Arts, and Norient.com): ‘This Music is Westernized’ - Absurd Allegations about Musicians from Beirut
11:00 – 11:50 Dr. Oliver Seibt (Universität Köln): Die Stadt als musikalisches Archiv. Eine Projektskizze
11:50 – 12:00 Ende der Veranstaltung
 

Organisation und Kontakt: Dr. Giacomo Bottà, giacomo.botta@gmail.com
 

 

Verzeichnis der deutschsprachigen Liedflugschriften digital

Verbundprojekt mit der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Im Rahmen des Verbundprojekts VD Lied digital (in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz und in Kooperation mit dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks) wurden in den online-Katalog des Deutschen Volksliedarchivs Tausende von Liedflugschriften bibliographisch erfasst und im Volltext (als PDF) zugänglich gemacht. Damit wird nicht nur eine zentrale Quelle der mitteleuropäischen Lied- und Musikkultur zur Verfügung gestellt, sondern ebenso Druckwerke, die historisch, politisch und gesellschaftlich von großer Relevanz sind.

   
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 Bild: Bl 7512, Titel  



 
Eine Projektbeschreibung findet sich auf der Homepage der Staatsbibliothek zu Berlin unter: staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/abteilungen/historische-drucke/aufgaben-profil/projekte/vd-lied/

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt und gefördert.

   
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Religiöse Liedkultur

Studientag am 22. Februar 2013
 

Am 22. Februar 2013 findet im Deutschen Volksliedarchiv ein Studientag zur religiösen Liedkultur statt. Ziel ist es, der kulturwissenschaftlich ausgerichteten Forschung zur religiösen Liedkultur eine Plattform zu bieten.

   
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Programm

Öffentlicher Teil

11.00 Kaffee
11.30 Begrüßung
11.45 Prof. Dr. Beat Föllmi, Universität Strasbourg: Die Bedeutung des sogenannten „Straßburger Psalters“ für die hymnologische Forschung
12.15 Dr. Michael Fischer, Deutsches Volksliedarchiv: Ein treuer Bundesgenosse in Deutschlands heiligem Kriege. Kirchenlied und nationalreligiöse Propaganda.
12.45 Prof. Dr. Dr. Hermann Kurzke, Universität Mainz: Identität und Migration. Liedwanderun­gen im Europa der Weltkriege

13.15 Mittagspause

Nichtöffentlicher Teil

14.30 Besichtigung der neuen Gesangbuchsammlung Michael Belotti
15.00 Vorstellung der Teilnehmer und ihrer Institutionen, Austausch über ein zu gründendes Netzwerk "Religiöse Liedkultur"
16.30 Ende der Veranstaltung


Kontakt: Dr. Michael Fischer
michael.fischer@dva.uni-freiburg.de

 
 

20.000 Singles mit populärer Musik!

Die Sammlung Jörn Stubbmann


Durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft als "herausragende Forschungsbibliothek" konnte das Deutsche Volksliedarchiv die Privatsammlung Jörn Stubbmann ankaufen. Der leidenschaftliche Hörer und Sammler von populärer Musik in all ihren Facetten hatte über die Jahrzehnte mehr als 20.000 Singles zusammengetragen, liebevoll in entsprechenden Sammelalben verwahrt.

   
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Für das im Aufbau befindliche "Internationale Popmusikarchiv" bilden diese Schallplatten eine zentrale Grundlage. Das Deutsche Volksliedarchiv dankt der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die großzügige Unterstützung und dem Sammler Jörn Stubbmann für seine Bereitschaft, sein musikalisches Erbe unserem Forschungsinstitut anzuvertrauen.

Ab Mitte des Jahres wird der Bestand der Forschung zur Verfügung gestellt.

   
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Zum Gedenken an Walter Salmen

(1926-2013)

Das Deutsche Volksliedarchiv gedenkt Prof. Dr. Walter Salmen. Der 1926 in Paderborn geborene Musikwissenschaftler war in den Jahren 1950 bis 1955 am Deutschen Volksliedarchiv tätig. In seiner Autobiographie „Nun pin ich worden alde …“ (Hildesheim 2011) schilderte Salmen diese für ihn schwierige Zeit, seine innere Distanz zu den philologischen und positivistischen Methoden des damals hochbetagten Archivgründers John Meier. Dennoch hat Salmen, der bereits damals ein internationales Forschungsnetzwerk aufgebaut hatte, sich im Laufe seines langen Gelehrtenlebens immer wieder mit Formen populärer Musik befasst. 1960 erschien die Monographie „Der fahrende Musiker im europäischen Mittelalter“, 2007 der Titel „Calcanten und Orgelzieherinnen. Geschichte eines ‚niederen‘ Dienstes“. Beide Titel belegen, dass es Salmen immer auch um die Menschen ging, die Musik machen oder dabei helfen, sie zum Erklingen zu bringen.
Das Deutsche Volksliedarchiv ist dankbar für die vielfältigen wissenschaftlichen Impulse, die von Salmen ausgingen, und gedenkt seiner mit Respekt.

Media musica in morte sumus.

Michael Fischer
 

 

Stellenausschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter
 


Beim Deutschen Volksliedarchiv ist eine Stelle als wissenschaftliche(r) Mitarbeiterin/Mitarbeiter (E 13 TV-L) zu besetzen. Sofern die beamtenrechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, ist eine Verbeamtung (A13/14) möglich.

Der/die promovierte Stelleninhaber/in soll das Fachgebiet populäre Musik und internationale Popmusik (ab 1950) mit einem kulturwissenschaftlichen, interdisziplinär ausgerichteten Profil in der Forschung vertreten. Es werden exzellente wissenschaftliche Leistungen auf dem genannten Gebiet erwartet, Engagement, Effizienz und soziale Kompetenz. Erfahrungen in der universitären Lehre und in der Geschäftsführung sind von Vorteil.

Das Aufgabenspektrum umfasst:

- Ausbau des Songlexikons (www.songlexikon.de); wissenschaftliche Betreuung des Deutschen Musicalarchivs (www.deutsches-musicalarchiv.de)
- selbständige Forschung auf dem Gebiet der populären Musik und Popmusik
- Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen
- Mitwirkung bei der Geschäftsführung und am Wissenschaftsmanagement (Einwerbung von Drittmitteln)
- Pflege internationaler Kontakte und Kooperationen
- fakultativ Mitwirkung bei der Lehre an Hochschulen
Die Stelle ist unbefristet; Bewerbungsfrist: 10. Februar 2013.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter: www.uni-freiburg.de/universitaet/organisation/stellenboerse/

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Dr. Michael Fischer, Komm. Leiter
michael.fischer@dva.uni-freiburg.de
0761/7050315

 

Song und populäres Musiktheater - Symbiosen und Korrespondenzen

Call for Paper für das Jahrbuch 2013
 

Das populäre Musiktheater (Musical) besitzt seit jeher eine offene Flanke zum reinen Schlagerbetrieb, zum Markt mit einzelnen Popsongs (personell, künstlerisch und bei der Nutzung von Vertriebswegen). Dies drückt sich zunächst darin aus, dass viele Lieder in den Musicals der 1920er bis 1940er Jahre erkennbar (also textlich und musikalisch) darauf angelegt waren, ausgekoppelt zu werden. Der Werkbegriff verstand das szenisch-musikalische Gesamtstück noch nicht als Einheit. Die Folge war bekanntlich eine immense Zahl von Jazz-Standards, die aus Bühnenmusiken stammen. Dies betrifft ebenso die Arbeit insbesondere der Songtexter, die sowohl für den Schlagermarkt als auch die Musicalbühne schrieben. Aber auch die Komponisten, die in der Regel Pop-Komponisten waren - von Gershwin bis ABBA („Chess“). Man denke auch an Tim Rice, der eigentlich immer für den Rockmusik-Markt schreiben wollte. Oder an Lotar Olias, der vorwiegend Schlager komponierte und zusätzlich eine Reihe von Bühnenwerken. Aber auch die Distribution der musikalischen Titel aus Musicals muss mit einbezogen werden, scheint sie sich doch vorwiegend an den Methoden des Schlagerbetriebs zu orientieren (Noten, Radio und Schallplatte). Viele Musicals erreichten zunächst auf dem Wege der medialen, technischen Reproduktion die Hörer (und potenziellen Zuschauer).
In anderer Richtung wäre auch der Rückfluss vom Song zum populären Musiktheater, also das Schreiben von Musicals, Rock-Opern etc. etablierter Pop- und Rockmusiker, von The Who bis Udo Jürgens, ins Auge zu fassen.

Ein kurzes Abstract von einigen Zeilen bitte bis 1.12.2012 senden an: tobias.widmaier@dva.uni-freiburg.de und gleichzeitig an: wolfgang.jansen@web.de. Die Artikel sollten bis spätestens 30. April 2013 vorliegen, da das Jahrbuch planmäßig im Spätsommer erscheint. Die Artikel können auf Deutsch, Französisch oder Englisch verfasst sein.

Kontakt:
Dr. Tobias Widmaier
tobias.widmaier@dva.uni-freiburg.de

 

Tagung "Der Krieg der Frauen - Geschlecht und populäre Literatur im Ersten Weltkrieg"

Call for Papers; Tagung im Juli 2013


Im Ersten Weltkrieg wurde nicht nur mit Waffen aus Eisen und Stahl gekämpft, sondern auch mit literarischen: Pamphlete, Aufrufe, Erbauungsschrifte und verschiedene belletristische Formen stellten sich in den Dienst des Krieges. Die im Juli 2013 in Freiburg stattfindende Tagung geht in besonderer Weise der populären Literatur von und über Frauen im Ersten Weltkrieg nach.

Nähere Informationen finden Sie im Call for Papers.

Tagungstitel: Krieg der Frauen - Geschlecht und populäre Literatur im Ersten Weltkrieg

Tagungsdatum und -ort: 25. bis 27. Juli 2013, Freiburg, Deutsches Volksliedarchiv

Deadline für den Call for Papers: 9. September 2012

Verantwortlich: Dr. Michael Fischer (Deutsches Volksliedarchiv), Marlene Gerdes (Universität Freiburg)

Kontaktadresse: recherche@dva.uni-freiburg.de
 
 

 

 

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Ab Semesterbeginn,
15. Oktober 2018,
hat die Bibliothek geänderte Nachmittagsöffnungszeiten: Di + Do von 15 bis 18 Uhr.

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Jahreswechsel:
Wir haben bis einschließlich Freitag, 21. Dezember geöffnet und sind im neuen Jahr ab Montag, 7. Januar wieder für Sie da.

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 Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik

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Jonas Menze: Musical Backstages
 
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Michael Fischer, Christofer Jost und Janina Klassen (Hrsg.): Image - Performance - Empowerment
 
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