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Rückblicke 2014

Ausstellung "Vollamerikanisert"

Ausstellung im Carl-Schurz-Haus Freiburg, September/Dezember 2014

 

Im Zusammenhang mit der Tagung "Amerika Euphorie - Amerika Hysterie" zeigt das ZPKM im Carl-Schurz-Haus Freiburg 120 ikonische Single-Hüllen. PD Dr. Christofer Jost und Dr. Dr. Michael Fischer (ZPKM) haben zusammen mit Friederike Schulte (Carl-Schurz-Haus) die Ausstellung eröffnet.

Foto: Carl-Schurz-Haus

 

Lieder und Songs als Medien des Erinnerns

Jahrbuch des ZPKM 2014 erschienen

Das Jahrbuch 2014 ist erschienen! Der diesjährige Band widmet sich dem Thema „Lieder als Medien des Erinnerns“. In den einzelnen Beiträgen werden u. a. folgende Schwerpunkte behandelt: Lieder russlanddeutscher Immigranten in Amerika; studentische Erinnerungslieder im 19. und 20. Jahrhundert; das Gotteslob als musikalischer Erinnerungsort; sowjetische historische Lieder im 20. Jahrhundert; der Sound von 1968; die Praxis des Erinnerns in der Kulturwelt Heavy und Extreme Metal oder auch die Rolle von Liedern und populärer Unterhaltungsmusik in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen.

   
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Das Geleitwort zum Jubiläumsband - 2014 konnte das Deutsche Volksliedarchiv seinen einhundertsten Geburtstag feiern - beleuchtet die Institutsgeschichte und zeigt die Kontinuitäten und Neuaufbrüche bei der ebenfalls 2014 erfolgten Gründung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik auf.

Michael Fischer, Tobias Widmaier (Hrsg.):
Lied und populäre Kultur – Song and Popular Culture 59 (2014)
Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik, 59. Jahrgang – 2014
Lieder/Songs als Medien des Erinnerns

2015, Lied und populäre Kultur, Band 59,
340 Seiten, broschiert, 39,90 €, ISBN 978-3-8309-3184-3

Weitere Informationen hier

 

Stellenausschreibung Akademischer Rat / Akademische Rätin

ZPKM sucht neue Mitarbeiterin / Mitarbeiter

Zur Verstärkung des wissenschaftlichen Teams suchen wir eine kulturwissenschaftlich/kulturhistorisch und/oder medienwissenschaftlich arbeitende Person für die Erforschung populärer Unterhaltungs- und Musikkulturen des 20. Jh., insbesondere der populären Musik vor 1960.

Vorausgesetzt wird neben der Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen eine hervorragende Promotion in einem geistes-, kultur- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fach, wissenschaftliche Erfahrung in Forschung, Lehre und Drittmitteleinwerbung, sowie die Fähigkeit, inter- bzw. transdisziplinär zu arbeiten.
Die ausgeschriebene Stelle setzt die Bereitschaft voraus, sich an der Lehre in den Studiengängen der Philologischen und Philosophischen Fakultäten der Universität Freiburg zu beteiligen.

Die Stelle ist unbefristet. Die Vergütung erfolgt nach A13.
Bewerbungssschluss: 30.11.2014

Nähere Auskunft erteilt gerne:
Dr. Dr. Michael Fischer, Geschäfsführender Direktor
michael.fischer@zpkm.uni-freiburg.de
(0761) 7050315

 

Like a prayer: Popmusik und Religion

Tagung des ZPKM in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie

Am 24. und 25. Oktober 2014 verstaltet das ZPKM in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg die Tagung "Like a prayer. Popmusik und Religion".
Die Veranstalter und das Direktorium des Zentrums laden ganz herzlich hierzu ein!
Programm als PDF

 

Jahresmeeting der Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs

21. und 22. November im ZPKM

Am 21./22. November 2014 veranstalten die Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs ihr Jahresmeeting. Es beginnt mit einem öffentlichen Veranstaltungsteil im ZPKM, der allen Interessierten
kostenlos zugänglich ist. Am Nachmittag des 22. November findet der geschlossene Teil für die Freunde und Förderer statt (Mitgliederversammlung).
Programm als PDF

 

Religion, Nation, Krieg

Neuerscheinung in der Reihe "Populäre Kultur und Musik"

Neu erschienen ist die Studie "Religion, Nation, Krieg", die sich der Rezeptionsgeschichte des Lutherchorals "Ein feste Burg ist unser Gott" zwischen den Befreiungskriegen und dem Ersten Weltkrieg zuwendet.

   
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Nähere Informationen zum Forschungsprojekt hier
Nähere Informationen zum Buch (Verlag Waxmann) hier
Pressemeldung der Universität hier
Meldung der Evangelischen Kirche in Deutschland hier

 

Original-Fotos der Waldeck-Festivals

Fotografien aus dem Besitz von Jürgen Kahle im ZPKM

Dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik wurden Original-Fotografien von den „Festivals Chanson Folklore International Burg Waldeck“ aus den Jahren 1965 bis 1967 übereignet. Die Originale stammen aus dem Besitz von Jürgen Kahle († 2012), einem der Begründer und Leiter dieses Festivals, und wurden dem Institut freundlicherweise durch Helmut König, Wedemark, vermittelt.

   
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Neben verschiedenen deutschen Interpreten zeigen die Bilder eine Reihe internationaler Gäste bei ihren Darbietungen – darunter Franz Josef Degenhardt, Fasia Jansen, Peter Rohland und Schobert Scholz, Dieter Süverkrüp, Walter Mossmann, Hai och Topsy Frankl, John Pearse, Colin Wilkie und Shirley Hart und der Dichter Erich Fried.

Die Fotografien bilden eine wertvolle Ergänzung zu den anderen Waldeck-Materialien, welche das ZPKM seit einigen Jahren archiviert, dokumentiert und der interessierten Öffentlichkeit zur Benutzung zur Verfügung stellt (z. B. Vorlass Helm König – darin über 90 Original-Magnettonbänder mit Tonaufnahmen von verschiedenen Waldeck-Festivals, Nachlass Peter Rohland). Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik dankt Helmut König für seine intensiven und erfolgreichen Bemühungen zur Erhaltung und Dokumentation dieses wertvollen Materials und für die fruchtbare Zusammenarbeit.

 

Maikäfer flieg! Kriegslieder aus dem Ersten Weltkrieg

CD der Gruppe "Grenzgänger" mit Unterstützung des ZPKM erschienen

Das 1914 gegründete Deutsche Volksliedarchiv hat während der Kriegszeit Soldatenlieder gesammelt. Heute spiegeln sie die unterschiedlichen Mentalitäten und Einstellungen zum Krieg wieder. Neben vielen affirmativen und kriegsbejahenden, heroischen Liedern gibt es auch kritische, etwa:

Brot und Frieden hätt' ich gern,
tät ich es nicht vergessen.
Wollt' ich hätte zehn Pfund Brot,
mich mal satt zu essen!
's braucht ja nicht geschmiert zu sein,
Zukost ist noch ferne;
bei des Krieges Schinderei'n
hungert man nicht gerne.

Der Gruppe "Grenzgänger" gebührt das Verdienst, diese Lieder aus der Sammlung des Deutschen Volksliedarchivs (jetzt: Zentrum für Populäre Kultur und Musik) wiederbelebt zu haben. Auf ihrer neu erschienenen CD mit dem Titel "Maikäfer flieg" sind sechzen Titel versammelt.

   
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Girls just want to have fun (?)

Tagung im ZPKM: Weibliche Starinszenierungen in der populären Musik
am 4. und 5. Juli 2014


Am 4. und 5. Juli 2014 findet im ZPKM die Forschungstagung "Weibliche Starinszenierungen in der populären Musik" statt. Hierzu lädt das Zentrum alle Forschenden, Lehrenden und Studierenden ein. Selbstverständlich sind alle Interessierten aus der Öffentlichkeit ebenso herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

   
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Tagungsflyer und Programm als PDF-Download (1,6 MB)

 

Neues Zentrum, neue Forschung

Pressekonferenz am 30. Juni 2014
mit Rektor Hans-Jochen Schiewer, Vizerektor Gunther Neuhaus
und dem Geschäftsführenden Direktor Michael Fischer


Die Albert-Ludwigs-Universität hat das neue Zentrum für populäre Kultur und Musik (ZPMK) eingerichtet. Mit dieser Gründung betont die Universität die Bedeutung der Populärkulturforschung für Wissenschaft und Gesellschaft. Das Zentrum beherbergt unter anderem Tonaufzeichnungen und Tonträger, darunter 20.000 Singles mit populärer Musik ab 1950, 14.000 Gedichte und 3.000 Lieder aus dem Ersten Weltkrieg, die Sammlung „Deutsches Musicalarchiv“ sowie Liedflugblätter und -schriften aus dem 15. bis 20. Jahrhundert. Diese Bestände ermöglichen es Forscherinnen und Forschern unterschiedlicher Disziplinen Musik von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart als Teil einer sozialen und kulturellen Praxis zu untersuchen.

Das Zentrum ist aus dem Deutschen Volksliedarchiv hervorgegangen, einer renommierten Forschungs- und Dokumentationseinrichtung Baden-Württembergs. Durch die Integration in die Universität wird das Profil erhalten, ausgebaut und erweitert. „Wir haben damit die einmalige Chance, das ehemalige Deutsche Volksliedarchiv als modernes, interdisziplinär arbeitendes Forschungszentrum zu etablieren und im Land zu vernetzen“, sagt der Geschäftsführende Direktor Dr. Dr. Michael Fischer. Das Zentrum soll zugleich auf wissenschaftstheoretischer Ebene seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer betont: „Die Forschungseinrichtung ermöglicht es, neue theoretische Ansätze und empirische Methoden zu entwickeln, um Musik in einem umfassenden und breiten Verständnis als einen integralen Bestandteil populärer Kulturen zu begreifen.“ Prof. Dr. Gunther Neuhaus, Vizerektor und Prorektor für Forschung, unterstreicht die Bedeutung, die einer Kooperation mit der Musikhochschule Freiburg zukommt: „Die intensive Zusammenarbeit wird gewährleisten, dass die Musik Dreh- und Angelpunkt des wissenschaftlichen Programms des ZPKM und seiner Sammlungen sein wird, und die Einrichtung zu einem über den Standort Freiburg hinaus sichtbaren Knotenpunkt machen.“

In den vergangenen Jahren hat sich das Zentrum modernisiert und auf die Integration in die Universität vorbereitet. Neben einem Umzug in moderne Räume in der Rosastraße 17-19 setzte es vor allem neue Akzente auf wissenschaftlichem Gebiet: Das Institut hat sich allen Formen populärer Musik geöffnet – vom traditionellen Lied über die Laienmusik bis hin zur Rock- und Popmusik. Darüber hinaus ist es als Studienmodul „Populäre Kultur und Musik“ im Fach Medienkulturwissenschaft in der universitären Lehre verankert.

Quelle:  http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2014/pm.2014-06-30.58
Abt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität

 

"Populäre Musik und Ästhetik"

Beiratstagung im Zentrum für Populäre Kultur und Musik
 
Auf Initiative der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats, Frau Professorin Dr. Janina Klassen, fand am Samstag, 28. Juni 2014 die Arbeitstagung "Populäre Musik und Ästhetik" statt. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist, dem neugegründeten Zentrum eine wissenschaftstheoretische Fundierung zu geben und das Zentrum in der Forschungslandschaft zu verankern.

Zu Gast waren

  • Prof. Dr. Jürgen Arndt (Mannheim)
  • Konradin Knabenhans MA (Luzern)
  • Dr. Nikolaus Bacht (Berlin)
     

Anhand verschiedener Themen wurden das Verhältnis zwischen Populärer Musik und Ästhetik erörtert und im Plenum diskutiert. Beirat und Zentrum möchten diese Form der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit grundlegenden Themen populärer Kultur und Musik fortsetzen.
Programm als Download (1,4 MB)

 

Das Deutsche Volksliedarchiv wird zum Zentrum für Populäre Kultur und Musik an der Universität Freiburg

Im März 2014 Zielvereinbarung in Stuttgart unterzeichnet

Das Deutsche Volksliedarchiv wird als universitäres Forschungszentrum für Populäre Kultur und Musik Teil der Freiburger Universität. Das Land Baden-Württemberg und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg haben im März 2014 eine entsprechende Zielvereinbarung geschlossen.

Durch die Neustrukturierung soll das spezifische Profil des ehemaligen Deutschen Volksliedarchivs - entsprechend seiner 100-jährigen Tradition - erhalten und ausgebaut werden. Ministerin Theresia Bauer: „Ich verbinde mit der Eingliederung des Deutschen Volksliedarchivs in die Universität die Erwartung, dass sich das Institut optimal weiterentwickeln kann. Wir wollen damit seine Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit als national und international führendes Forschungs- und Dokumentationszentrum zur populären Kultur und Musik und ihrer Geschichte auch in Zukunft gewährleisten.“ Angestrebt wird, die interdisziplinäre Arbeit des Instituts auszubauen und zu vertiefen. Musik soll, so Rektor Hans-Jochen Schiewer, „in einem umfassenden und breiten Verständnis als ein integraler Bestandteil populärer Kultur“ begriffen werden.
Das Deutsche Volksliedarchiv greift dieses Anliegen auf: Es versteht „Musik“ als eine soziale Praxis; Musik wird als ein gesellschaftliches Phänomen wahrgenommen, als zentraler Bestandteil populärer Kultur. Ökonomische, mediale und soziale Fragestellungen sollen dabei genauso eine Rolle spielen wie musikästhetische oder literarische. Deshalb ist der Kommissarische Leiter des Deutschen Volksliedarchivs, Michael Fischer, optimistisch: „Mit der Integration in die Universität und der Umbenennung bietet sich die einmalige Chance, das Deutsche Volksliedarchiv als modernes Forschungszentrum des Landes Baden-Württemberg dauerhaft zu etablieren und im Land zu vernetzen.“

Das neue Zentrum geht aus dem Deutschen Volksliedarchiv hervor, einer national wie international renommierten Forschungs- und Dokumentationseinrichtung des Landes Baden-Württemberg. Gegründet wurde dieses Institut im Jahr 1914 durch den Germanisten und Volkskundler John Meier. Nach seinem Tod ging es 1953 durch einen Schenkungsvertrag an das Land über. In den vergangenen Jahren hat sich das Institut strukturell und organisatorisch modernisiert: Neben einem Umzug in moderne und größere Räumlichkeiten waren es vor allem Neuakzentuierungen auf wissenschaftlichem Gebiet: Das Institut hat sich allen Formen populärer Musik geöffnet – vom traditionellen Lied über die Laienmusik bis hin zur Rock- und Popmusik. Neue gesellschaftsrelevante Fragestellungen wurden entwickelt und im Studienmodul „Populäre Kultur und Musik“ des Fachs Medienkulturwissenschaft in die universitäre Lehre eingebracht. Ergänzend wurde 2010 das „Deutsche Musicalarchiv“ gegründet, das Formen des populären Musiktheaters dokumentiert. Im Internet ist das Forschungsinstitut mit zwei Online-Publikationen vertreten, dem Historisch-kritischen Liederlexikon (www.liederlexikon.de) und dem Songlexikon (www.songlexikon.de).

Mit dieser Integration findet ein mehrjähriger Prozess der Modernisierung einen ersten Zielpunkt. Fischer: „Das ehemalige Deutsche Volksliedarchiv wird nun das breite Profil der Freiburger Universität um den Schwerpunkt populäre Musik ergänzen, das ist einmalig in Baden-Württemberg.“ Damit können zugleich Studierenden attraktive Lehrangebote gemacht werden.

Link zur Pressemitteilung des Ministeriums:
mwk.baden-wuerttemberg.de/service/pressemitteilungen/presse-detailseite/das-deutsche-volksliedarchiv-dva-wird-zum-zentrum-fuer/

 

Musik in neuzeitlichen Konfessionskulturen

Neuerscheinung im Thorbecke-Verlag

Im Thorbecke-Verlag ist neu erschienen der von Michael Fischer (Deutsches Volksliedarchiv), Norbert Haag (Landeskirchliche Archiv Stuttgart) und Gabriele Haug-Mortiz (Universität Graz) herausgegebene Band:

   
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Der Band geht auf eine Tagung zurück, die von den drei genannten Institutionen gemeinsam in Stuttgart veranstaltet wurde. Dabei wurde der Stellenwert der Musik im Rahmen neuzeitlicher "Konfessionskulturen" untersucht. Die Beiträge thematisieren im zeitlichen Längsschnitt Räume, mediale Erscheinungsformen und Funktionen der Musik.

 

Internationale Fachtagung "Kulturkritik und das Populäre in der Musik"

Tagung in Zusammenarbeit mit der FH Düsseldorf (Professor Dr. Fernand Hörner)

Kritik bedeutete ursprünglich die Kunst des Scheidens. Welche Unterscheidungen nimmt die Kulturkritik an dem Objekt „populäre“ Musik vor? Welche Rolle spielen dabei ästhetische und ethische Urteile, Distinktion und Identifikation, Institutionalisierung und Autonomie?

Eine Veranstaltung der Fachhochschule Düsseldorf, organisiert von Prof. Dr. Fernand Hörner, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Volksliedarchiv Freiburg.

   
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Programm:

Freitag, 21. März, 15-20 Uhr

Einführung
15:00 Grußwort der Prodekanin für Forschung der Fachhochschule Düsseldorf Prof. Dr. Simone Leiber
15:15 Einleitung Prof. Dr. Fernand Hörner (Fachhochschule Düsseldorf)
15:30 Prof. Dr. Thomas Hecken (Universität Siegen): Pop, Poptheorie und Kulturkritik

Ästhetik/Ethik 1
(Moderation Dr. phil. Dr. theol. Michael Fischer)
16:30-18 Uhr
Michael Fuhr (Hochschule für Musik, Medien, Theater Hannover): Das Gute, das Schöne und das Andere: Populäre Musik und das Unbehagen (an) der Musikästhetik
Prof. em. Dr. Kaspar Maase (Universität Tübingen): Warum man sich über populäre Musik so schlecht empören konnte

Ästhetik/Ethik 2
(Moderation Prof. Dr. Fernand Hörner)
18:30-20 Uhr
Prof. Dr. Derek B. Scott (University of Leeds): Policing the Boundaries of Art and Entertainment
Dr. phil. Dr. theol. Michael Fischer (Deutsches Volksliedarchiv Freiburg): Pop and Pope. Affirmation und Negation des Populären im Katholizismus

Samstag, 22.März, 9:30-13, 14:30-19 Uhr

Kultur/Industrie 1
(Moderation Prof. Dr. Roger Lüdeke)
9:30-11 Uhr
Prof. Dr. Hans-Ernst Schiller (Fachhochschule Düsseldorf): Kultur als Täuschung und Versprechen. Adorno zur Kulturkritik
Prof. Dr. Ulrich Plass (Wesleyan University, Connnecticut, USA): Jazz-Zeit. Zur ästhetischen Begründung von Adornos Polemik gegen Jazz als kulturindustrielles Medium

Kultur/Industrie 2
(Moderation Prof. Dr. Roger Lüdeke)
11:30-13 Uhr
Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun (Universität Basel): Kann heute der Konsument wollen? Adornos klassischer Essay „Kann das Publikum wollen?“ (1963) aktuell überdacht
Dr. Agnès Gayraud (Université de Sorbonne, Paris IV): Are there any skills required to listen to pop music? From passive to active listeners

Distinktion/Identifikation 1
(Moderation PD Dr. Christofer Jost)
14:30-16 Uhr
Prof. Dr. Fernand Hörner (Fachhochschule Düsseldorf): Seine Unterschiede. Kulturkritik von und mit Pierre Bourdieu
Dr. Michael Parzer (Universität Wien): Wer hat guten Geschmack? Zur sozialen Praxis ästhetischer und ethischer Bewertung populärer Musik

Distinktion/Identifikation 2
(Moderation PD Dr. Christofer Jost)
16:30-18 Uhr
NN: tba
Dr. Nadja Geer (FU Berlin): Sophistication als Denkstil der Popkritik

Sonntag, 23. März, 9:30-14:30

Pop/Kanon 1
(Moderation Prof. Dr. Hubert Minkenberg, FH Düsseldorf)
9:30-11 Uhr
Jonathan Kropf (Universität Kassel): Die Kanonisierung populärer Musik im publizistischen Diskurs und im Bildungswesen
PD Dr. Christofer Jost (Deutsches Volksliedarchiv Freiburg): Kulturkritik als pädagogische Norm. Zu den Anfängen der didaktischen Konzeptualisierung populärer Musik in Deutschland

Pop/Kanon 2
(Moderation Prof. Dr. Hubert Minkenberg)
11:30-13 Uhr
Dr. Barbara Hornberger (Universität Hildesheim): Affirmation, Provokation, Irritation oder Was hat Herr Mussolini im Pop zu suchen?
Prof. Dr. Dirk Matejovski (Universität Düsseldorf):Kulturkritik und Club-Hedonismus. Zum Verhältnis von Soundästhetik und Exzess-Ökonomie auf Ibiza

Abschluss
(Moderation Prof. Dr. Fernand Hörner)
13:30-14:30
Prof. Dr. Christoph Jacke (Universität Paderborn): Popmusik und Kulturkritik/Musikkultur und Kritikpop: Stagnation und Wandel im popmusikalischen Kulturprogramm
Abschlussdiskussion und Schlusswort

 

Einhundert Jahre Deutsches Volksliedarchiv: Jubiläum 2014

 
Im Jahr 2014 jährte sich der Gründungstag des Deutschen Volksliedarchivs zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass veranstaltete das Forschungsinstitut drei Jubiläumstagungen, die sich den Themen transatlantische Musikbeziehungen, Gender und Religion widmeten.

   
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Die Themen lauten: 

  • Girls just want to have fun (?). Weibliche Starinszenierungen in der populären Musik
    (4. und 5. Juli 2014)
    Programm

  • Like a Prayer. Popmusik und Religion
    (24. und 25. Oktober 2014)
    Programm

  • Amerika-Euphorie - Amerika-Hysterie. Populäre Musik made in USA in der Wahrnehmung der Deutschen 1914-2014
    (13. bis 15. November 2014)
    Programm

Weitere Informationen finden Sie im Anschluss.
Presseanfragen bitten wir zu richten an: info@zpkm.uni-freiburg.de
Verantwortlich: Dr. Dr. Michael Fischer, PD Dr. Christofer Jost


 

 

 

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Ab Semesterbeginn,
15. Oktober 2018,
hat die Bibliothek geänderte Nachmittagsöffnungszeiten: Di + Do von 15 bis 18 Uhr.

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Jahreswechsel:
Wir haben bis einschließlich Freitag, 21. Dezember geöffnet und sind im neuen Jahr ab Montag, 7. Januar wieder für Sie da.

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 Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik

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Jonas Menze: Musical Backstages
 
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Michael Fischer, Christofer Jost und Janina Klassen (Hrsg.): Image - Performance - Empowerment
 
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