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Rückblicke 2016

„The Song Is You“ - Symposion zu aktuellen Fragen und Methoden der Songanalyse

vom 7. bis 8. Oktober 2016 im Seminarraum des ZPKM

 

Songs sind allgegenwärtig, ihre Gestaltungsformen und kulturellen Aneignungen mannigfach. Sie zu verstehen, setzt ein breites Wissen um Prozesse der Sinnkonstitution in populären Musikkulturen voraus.

Die Referierenden für dieses Symposion kommen aus verschiedenen Forschungsbereichen und Disziplinen, dementsprechend divers sind die Erkenntnisinteressen. Allen Ansätzen ist jedoch gemein, dass versucht wird, den Song nicht mehr nur als eine musikalische und textliche Struktur, sondern im Zusammenhang seiner Hervorbringung/Aufführung/Medialisierung zu untersuchen.

Diese Vielfalt an Analyse- und Deutungsmöglichkeiten trägt letztlich der Vielfalt Rechnung, in der wir Songs in unserer Alltagswelt wahrnehmen: als Angebot und Richtlinie für musikalisch bewirktes Handeln (sei es zur Entspannung oder zum Tanzen), als Identifikationsangebot (bspw. als 'lyrisches Ich', als Stimmklang oder als 'atmosphärische' Klangwelt) oder durch die Eingebundenheit in übergreifende Zusammenhänge (wie in jene des Genres, der Gebrauchskontexte oder der Produktionsverfahren).

Das von Jerome Kern in seinem Song "The Song Is You" entworfene Phantasma der vollständigen gegenseitigen Durchdringung von Song und Leben mag einen Eindruck geben, auf welch interessantes, hochkomplexes, aber auch in methodischer Hinsicht problematisches Feld wir uns mit dem Symposion begeben.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zum Symposion eingeladen. Über eine schriftliche Anmeldung an knut.holtstraeter@zpkm.uni-freiburg.de würden wir uns sehr freuen.

Die Tagung beginnt am Freitag um 14 Uhr und endet am Samstag um 15 Uhr.
Den Flyer mit dem detaillierten Progamm finden Sie hier.

 

 

Forum Alltagskultur in Baden-Württemberg gegründet

Gründungstreffen in Stuttgart

 

Am 28. Juli 2016 fand in Stuttgart das Gründungstreffen des Forums für Alltagskultur in Baden-Württemberg statt. Ziel des Forums ist es, die volkskundlich-kulturwissenschaftliche Forschung in Baden-Württemberg über gemeinsame Projekte und Kooperationen zu stärken. Mitglieder des Forums sind derzeit Vertreter*innen des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft, des Freiburger Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, der Landesstellen für Volkskunde in Stuttgart und Staufen, des Freiburger Zentrums für Populäre Kultur und Musik sowie des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe und des Württembergischen Landesmuseums in Stuttgart. Neben gemeinsamen Forschungs- und Ausstellungsprojekten soll insbesondere auch die Zusammenarbeit in der Lehre gezielt auf- und ausgebaut werden. Studierende sollen somit früh an relevante kulturwissenschaftliche Arbeits- und Berufsfelder herangeführt werden. Das Forum für Alltagskultur in Baden-Württemberg verfügt bereits über eine Internetseite, auf der regelmäßig z. B. universitäre Abschlussarbeiten veröffentlicht werden.

 

 

Link: www.alltagskultur.info/forum-fuer-volkskunde-und-kulturwissenschaft-in-baden-wuerttemberg-2/

 

DokumentarIn gesucht (E9 Vollzeit)

Stellenausschreibung


Das ZPKM sucht eine Dokumentarin / einen Dokumentar.
Link zur vollständigen Ausschreibung: hier
 

 

CfP: Classic goes Pop - Populäre Klassik

Tagung im ZPKM am 7. und 8. April 2017

 

Im April 2017 veranstaltet das ZPKM die Tagung "Classic goes Pop. Populäre Ausdrucksformen klassischer Musik: Künstler, Inszenierungen, Medien". Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Freiburger Barockorchster statt.

Wir bitten die interessierten KollegInnen, insb. auch NachwuchswissenschaftlerInnen, Abstracts einzureichen.

Call for papers: hier



 

Musikalische Hits von der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert

DFG-Projekt erfolgreich abgeschlossen

 

Ein zentrales Online-Portal für 14.000 historische Lieddrucke: Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg (ZPKM), das Archiv des Österreichischen Volksliedwerks und die Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz hat das Projekt "VDLied - Das Verzeichnis der deutschsprachigen Liedflugdrucke" abgeschlossen.

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Die Plattform macht erstmals ein musikalisches und kulturelles Repertoire, das sich vom 16. bis zum 20. Jahrhundert erstreckt, einem breiten Publikum zugänglich. Das Portal soll Forscherinnen und Forschern weltweit eine umfangreiche Datenbank bieten. Unter anderem ermöglicht es die Plattform, nach dem Liedanfang, aber auch nach Refrain und Melodienverweisen sowie Strophen- und Zeilenzahl zu suchen. Zusätzlich können Interessierte über eine Volltextsuche in allen im Projekt erfassten Daten recherchieren. Das Material steht nun für eine musikalische und wissenschaftliche Auseinandersetzung einer breiten Öffentlichkeit uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung.

Vollständige Pressemeldung

Projektseite www.vd-lied.de

Direkt zum Suchportal


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Musikpraxis im Film – XI. Symposium zur Filmmusikforschung

vom 21. bis 23. Juli 2016, veranstaltet von der Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung in Kooperation mit dem ZPKM


Das XI. Symposium zur Filmmusikforschung widmet sich der filmischen Repräsentation musikalischer Praxis.

 

Szenen und Sequenzen, in denen filmische Figuren Musik machen, gehören seit jeher zu den zentralen Attraktionen des Films. Was bedeutet es also, wenn in einem Film Figuren beginnen zu singen und/oder zu spielen? Welche Topoi, Konventionen und Stereotype lassen sich über Musik- und Filmgenregrenzen hinweg feststellen? Welche Sicht auf den Akt des Musikmachens bieten Filme und Fernsehformate? Welche populären Auffassungen über Bedingungen, Regeln und Besonderheiten der Musikausführung prägen die filmische Darstellung?

Im Zentrum der Tagung stehen daher Analyse und Interpretation von Szenen und Sequenzen, in denen musiziert und/oder der Akt des Musizierens vorbereitet wird. Diese sollen in einer Vielzahl von Ansätzen - von der Narratologie über die Musikanalyse bis zu den Performance Studies - untersucht und zur Diskussion gestellt werden.

Die Tagung wird von der Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung in Kooperation mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik durchgeführt.

Tagungsgebühr
15 Euro, 10 Euro ermäßigt.
Für Studierende der Universitäten Freiburg und Kiel ist die Teilnahme kostenlos.
Die Tagungsgebühr wird vom Veranstalter vor Ort erhoben.

Progamm
hier

 

Von der Operette zum Schlager

Unterhaltungsmusik aus Oldenburg nun im ZPKM


Aus der UB Oldenburg hat das ZPKM 41 Kartons mit Unterhaltungsmusik-Noten erhalten! Die Bestände umfassen Notenmaterial von der Zeit um 1900 bis in die 1970er Jahre. Entsprechend weit ist das Repertoire gefächert: Es reicht von der Operette über Tanzmusik bis hin zu Schlagern. Das Material stammt von lokalen Unterhaltungsmusikern, u.a. auch von einem Musikverein, der politisch brisantes Notenmaterial nicht einfach vernichtet hat, sondern der Wissenschaft zur Verfügung stellt.

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Das ZPKM dankt der UB Oldenburg sehr herzlich, insbesondere dem Fachreferenten für Musik, Herrn Karl-Ernst Went.

 

 

Nachlass des Volksliedforschers Max Kuckei

Ankauf aus dem Antiquariatshandel

 
Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik konnte aus dem Antiquariatshandel Nachlassmaterialien des norddeutschen Volksliedsammlers und -forschers Max Kuckei (1890-1948) ankaufen. Es enthält  Arbeitsmappen zu unterschiedlichen Forschungsgebieten, daneben Literatur. Darunter befindet sich auch eine Schrift aus dem Ersten Weltkrieg: "Mit Schleswig Holsteinern an der Westfront" (München 1917).



 

CUMEN - Culture des médias numériques

Colloque international / International Workshop 24. juin 2016 / June 24th 2016

 

Am 24. Juni 2016 findet im ZPKM der Internationale Workshop "Cumen - Culture des médias numériques" statt. Organisiert wird die Tagung von Rolf Kailuweit, Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik, und von Carsten Wilhelm von der Université de Haut-Alsace Mulhouse.

 

 
 Das Programm finden Sie hier als PDF.

 

 

 

Auferstanden aus ...

Literaturwissenschaftler und Historiker Michael Fischer analysiert Oster-Utopien in Liedern, Hymnen und Popsongs

Osterlieder gibt es schon sehr lange: Der älteste deutschsprachige Gesang „Christ ist erstanden“ stammt aus dem 12. Jahrhundert und erklingt noch heute in den christlichen Gottesdiensten. „Lieder und Gedichte zu Ostern beschreiben jedoch nicht nur die religiöse Vorstellung von der Auferstehung Christi, sondern eröffnen auch Raum für Utopien“, erklärt Dr. Dr. Michael Fischer, der Geschäftsführende Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik (ZPKM), einer Forschungseinrichtung der Universität Freiburg: „Das ZPKM möchte diesen kulturgeschichtlichen Spuren religiöser Symbolsprache in allen Arten von Musik nachgehen, vom Kirchenlied über die politische Hymne bis zum Popsong der Gegenwart“.

weiterlesen

Bericht der Badischen Zeitung hier

 


 

 

 

 

 

 

Schallplatten sammeln ― private Leidenschaft und archivalische Aufgabe im digitalen Zeitalter

Tagung im ZPKM, 18./19. März 2016

MP3-Player, P2P Musiktauschbörsen und Soundcloud haben zu einem Bedeutungsverlust physischer Tonträger geführt. Gleichzeitig aber sind Schallplatten ein beliebter Sammelgegenstand geblieben.

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Die Tagung möchte einen intensiveren Austausch zwischen privaten Sammlern, öffentlichen Plattenarchiven sowie der Kultur- und Medienwissenschaft anstoßen. Tagungsflyer hier downloadbar 

Interview der Badischen Zeitung mit dem Geschäftsführenden Direktor, Dr. Dr. Michael Fischer, hier


 

 

 

 

 

 

 

 

 

CfP: Tagung 30 Jahre Cats-Premiere in Hamburg. Das Musical und die kulturpolitische Debatte in den späten 1980er Jahren.

Hamburg, 14. und 15. Oktober 2016

Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik in Freiburg veranstaltet in Zusammenarbeit mit den "Freunden und Förderern des Deutschen Musicalarchivs" die Tagung:

Tagung 30 Jahre Cats-Premiere in Hamburg. Das Musical und die kulturpolitische Debatte in den späten 1980er Jahren.

Die Tagung findet in Hamburg statt:

Stage School
Am Felde 56
22765 Hamburg

Die Tagungsleitung liegt bei Dr. Wolfgang Jansen: wolfgang.jansen@web.de

Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden zur Abgabe von Abstracts eingeladen!

Call for Papers: hier



CfP: Tagung "Populäres Musiktheater im Sozialismus"

Freiburg, 24. und 25. Februar 2017

Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik in Freiburg veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien die Tagung:

Populäres Musiktheater im Sozialismus
Operette und Musical in den ost-europäischen Staaten zwischen 1945 und 1990

Die Tagung findet in Freiburg statt:

Freitag und Samstag, 24. und 25. Februar 2017
Zentrum für Populäre Kultur und Musik
Rosastraße 17-19
D-79098 Freiburg

Die Tagungsleitung liegt bei Dr. Wolfgang Jansen: wolfgang.jansen@web.de

Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden zur Abgabe von Abstracts eingeladen!

Call for Papers: hier

 

 

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Ab Semesterbeginn,
15. Oktober 2018,
hat die Bibliothek geänderte Nachmittagsöffnungszeiten: Di + Do von 15 bis 18 Uhr.

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Jahreswechsel:
Wir haben bis einschließlich Freitag, 21. Dezember geöffnet und sind im neuen Jahr ab Montag, 7. Januar wieder für Sie da.

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 Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik

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Jonas Menze: Musical Backstages
 
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Michael Fischer, Christofer Jost und Janina Klassen (Hrsg.): Image - Performance - Empowerment
 
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