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Netzwerk Americana

Americana: Ästhetik, Authentizität und Performance in der US-amerikanischen populären Musik (Wissenschaftliches Netzwerk)

Das von der DFG für einen Zeitraum von drei Jahren geförderte Netzwerk bringt WissenschaftlerInnen aus der Musikwissenschaft und der Amerikanistik zusammen, die einen interdisziplinären Beitrag zur Erforschung US-amerikanischer populärer Musik leisten wollen. Es wird versucht die Spezifika US-amerikanischer Musik entlang dreier Untersuchungsachsen herauszuarbeiten: Ästhetik (formale, stilistische Elemente), Authentizität (in Form von als echt erscheinenden künstlerischen Identitäten) und Performance (konkrete Aufführungskontexte und Alltagspraxen).

     americana guitar

Als Anknüpfungspunkt soll die für das gleichnamige Musikgenre verwendete Bezeichnung "Americana" aufgegriffen, nach den eben genannten drei Gesichtspunkten problematisiert und für die Untersuchung anderer populärer Musikstile und Genres USA nutzbar gemacht werden. Dabei soll erforscht werden, inwieweit diese ihre Musik als 'typisch amerikanisch' inszenieren und sich damit zu einem allgemeinen Diskurs des 'Amerikanischen' womöglich kommentierend, hinterfragend oder gar distanzierend verhalten.

Die Arbeitstreffen sollen die Gelegenheit geben, die von den Teilnehmern vorgeschlagenen Themen im interdisziplinären Forschungskontext, u.a. mit namhaften Gästen, zu diskutieren, gemeinsame Themen zu finden und Fragestellungen zu formulieren, die in interdisziplinärer Ko-Autorschaft erarbeitet werden. Die Forschungsergebnisse des Netzwerks sollen auf einer Abschlusstagung präsentiert und anschließend in einem Sammelband publiziert werden.

 

Teilnehmende Amerikanistik (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Prof. Dr. Nassim Balestrini (Graz) Link
  • Prof. Dr. Martin Butler (Oldenburg) Link
  • Julius Greve, M.A. (Köln) Link
  • Dr. Katrin Horn (Erlangen) Link
  • Dr. Emily Petermann (Konstanz) Link
  • PD Dr. Sascha Pöhlmann (München) Link
  • Prof. Dr. Daniel Stein (Siegen) Link

 

Teilnehmende Musikwissenschaft:

  • PD Dr. phil. Ass. iur. Frédéric Döhl (Dortmund) Link
  • Dr. Mario Dunkel (Oldenburg) Link
  • Dr. Dietmar Elflein (Braunschweig) Link
  • Diana Maria Heidemann, M.A. (London) Link
  • Dr. Knut Holtsträter (Freiburg)
  • PD Dr. Christofer Jost (Freiburg)
  • Johanna Rohlf, M.A. (Kassel/Berlin) Link

 

Fünf Arbeitstreffen und eine Abschlusstagung (mit Gästen):

  • Herbst 2017: „Americana“ in München mit Gast Barry Shank (Ohio State Univ.)
  • Frühjahr 2018: „Popular Music“ in Freiburg mit Gast Peter Wicke (HU Berlin)
  • Herbst 2018: „Ästhetik“ in Dortmund mit Gast Robert Walser (Case Western Reserve Univ.)
  • Frühjahr 2019: „Authentizität“ in Oldenburg mit Gast Jeff Chan (Stanford Univ.)
  • Herbst 2019: „Performance“ in Konstanz mit Gast Elijah Wald (Boston)
  • Frühjahr 2020: Abschlusstagung in Freiburg mit Gast Jeroen de Kloet (Universiteit van Amsterdam)

 

Kontakt:
Dr. Knut Holtsträter
Zentrum für Populäre Kultur und Musik
Rosastraße 17-19
79098 Freiburg
knut.holtstraeter@zpkm.uni-freiburg.de
Tel. 0761 / 70503-11

 

 
Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik
 
Jahrbuch 2016
 

 

 
Nils Grosch, Carolin Stahrenberg (Hrsg.): "Im weißen Rößl" - kulturgeschichtliche Perspektiven
 
Im weißen Rößl - Populäre Kultur und Musik 19
 

 

 
Fernand Hörner (Hrsg.): Kulturkritik und das Populäre in der Musik
 
Kulturkritik und das Populäre in der Musik
 

 

 
Frédéric Döhl, Gregor Herzfeld (Hrsg.): "In Search of the 'Great American Opera'" : Tendenzen des amerikanischen Musiktheaters
 
In Search of the Great American Opera
 

 

 
Aibe-Marlene Gerdes, Michael Fischer (Hrsg.): Der Krieg und die Frauen : Geschlecht und populäre Literatur im Ersten Weltkrieg
 
Der Krieg und die Frauen
 

 

 
Giacomo Bottà (Hrsg.): Unsichtbare Landschaften : populäre Musik und Räumlichkeit
 
Unsichtbare Landschaften
 

 

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