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Aktuelles

CfP: Rocking Islam

Music and the Making of New Muslim Identities


International Workshop ROCKING ISLAM
Music and the Making of New Muslim Identities

27 - 29 September 2018 in Freiburg/Germany
University, Centre for Popular Culture and Music

Young Muslims shape their identities and their everyday lifestyle while negotiating different aspects of youth culture such as fashion, music and New/Social Media. Much has been written and said about Muslim youth and/or terrorism, extremism and other ways of radicalisation. This international workshop however, seeks to direct the focus to young Muslims and popular culture. The two-day workshop seeks to look into the subject of music as a key tool for expressions of criticism, creating new cultures, shaping identities while following key questions such as: In what way is Music key to make diversity visible (audible)? How does Music shape young Muslim identity? We are open to samples from a variety of field of research such as:
-Representation in Digital Culture
-Representation in Media/New/Social Media
-Aesthetic aspects of identity formation and music -Regional phenomena
-Music styles and genres


 

 

 

 

 

 

 
We invite paper presentations (15-20 min), workshops (90 min) or posters from different fields and disciplines such as Cultural Studies, Cultural and Social Anthropology, History, Theology, Religious Studies, Media Studies, Musicology, Music Ethnology and others. We are open to a variety of methods, theoretical approaches and topics as we wish to bring together researchers and build an international and transdisciplinary network for future research. This workshop aims to give a starting platform. The workshop proceedings will be published as an edited volume or special issue.

Please send a 300 word abstract and a short CV (no more than 100 words) with a list of publications (word or pdf file) to fatma.sagir@kaee.uni-freiburg.de

Deadline for submission is 10 February 2018. Applicants will be notified by 1 March 2018.

If necessary, we provide (on application) limited funding for accommodation and travel expenses for early career/low income participants. For further information and other enquiries contact Fatma Sagir: fatma.sagir@kaee.uni-freiburg.de
 


500 Jahre Reformation

Forschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Ob Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen tatsächlich eigenhändig an die Türe der Schlosskirche in Wittenberg genagelt hat, ist umstritten. Fest steht, dass sein Aufbegehren tüchtig an der spätmittelalterlichen Welt gerüttelt hat. Seine Gedanken wirken bis in die Gegenwart hinein – inner-, aber auch außerhalb Europas.

Liedpropaganda im Ersten Weltkrieg: Zwei Bildpostkarten mit dem Vers "Und wenn die Welt voll Teufel wär"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Forscherinnen und Forscher der Albert-Ludwigs-Universität haben sich dem Menschen und dem Reformator Luther genähert. Stephanie Streif hat sich umgesehen und dabei auch das ZPKM mit seinen Forschungen zum Lied "Ein feste Burg ist unser Gott" in den Blick genommen.

Link zum Online-Magazin der Universität



Americana. Ästhetik, Authentizität und Performance
in der US-amerikanischen populären Musik


Gründungsveranstaltung des DFG-Netzwerks mit einem öffentlichen Gastvortrag von Professor Barry Shank (Ohio State University) in München
“Is a Critical Americana Possible?”
Freitag, 27. Oktober 2017
Hörsaal S 005

 
LMU München
Department für Anglistik und Amerikanistik
Schellingstraße 3/VG, 80799 München

 

Musik – Kultur – Gedächtnis

Tagung am ZPKM, 8. und 9. März 2018 

Eine gemeinsame Tagung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik und des Arbeitskreises Gedächtnis-Erinnern-Vergessen der Sektion Wissenssoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Foto: https://pixabay.com/de/gesicht-silhouette-gehirn-535767/

 

Musik ist eine wichtige soziokulturelle Ausdrucksform quer durch alle Kulturen. Als „sinnhafter Zusammenhang ohne Bezug zu einem begrifflichen Schema“ (Alfred Schütz) ändert sich ihre Definition mit den jeweiligen kulturellen Kontexten. Der Vielfalt musikalischer Phänomene liegen jedoch einige Gemeinsamkeiten zugrunde: Zum einen hat Musik eine enge Verbindung zum Affektiv-Emotionalen und zum anderen sind Musik und Zeit auf mehrfache Weise verbunden – erstens: Die jeweilige musikalische Darbietung oder Reproduktion ist ein zeitlicher Ablauf und als solcher gedächtnishaft organisiert. Zweitens: Musikalische Aufführungen sind jeweils gegenwärtige präsentistische Formen, die auf die Differenz von Werk und Interpretation zurückgreifen und entsprechend auf gedächtnishafte Formen angewiesen sind. Und drittens: Jedes Musikstück steht in spezifischen (inter-/trans-)kulturellen Traditionen, die von ihm aktualisiert werden.

Die Tagung versammelt theoretische und empirische Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen. Ziel ist es, die Funktion und Bedeutung musikbezogener Gedächtnisleistungen in sozialen, ästhetischen und medialen Praktiken zu beleuchten.   

 

Zeit: 8. und 9. März 2018

Ort: Zentrum für Populäre Kultur und Musik

 

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zur Tagung eingeladen. Über eine schriftliche Anmeldung an christofer.jost@zpkm.uni-freiburg.de würden wir uns freuen.

Call for Papers

 

Felix Bloch Erben Operettenarchiv in Freiburg


Der renommierte und zugleich älteste deutsche Theaterverlag Felix Bloch Erben (Berlin) hat die Bestände des Deutschen Musicalarchivs mit seinem Operettenarchiv bereichert. Neun Kartons mit Programmheften sind im Juni 2017 in Freiburg angekommen, darunter Material zur Operette "Im weißen Rößl" aus den letzten sechs Jahrzehnten.

Kartenspiel "Die lustige Witwe" / Operettenarchiv Felix Bloch Erben

 
 

Vernetzt lernen, forschen, vermitteln: Sammlungen zur Arbeitskultur

Projektförderung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Fünf wissenschafts- und sammlungsorientierte Institutionen haben sich in diesem Vorhaben zusammengefunden, um das Kleine Fach „Empirische Kulturwissenschaft“ zu stärken, indem umfangreiche vorhandene Sammlungen als Ressource für Lehre und gesellschaftlichen Wissenstransfer genutzt werden (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie/Universität Freiburg, Zentrum für Populäre Kultur und Musik/Universität Freiburg, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Außenstelle Südbaden, Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft/Universität Tübingen, Landesmuseum Württemberg Stuttgart, Landesstelle für Volkskunde).

 

Bestände zum Arbeiterlied des ZPKM
Foto: Jürgen Gocke

So entstehen kooperative Strukturen zwischen universitären und außeruniversitären Einrichtungen, die eine hohe Sichtbarkeit generieren. Dies wird die Wettbewerbsfähigkeit des kleinen Faches mit der ausgewiesenen Expertise zum alltagskulturellen Erbe steigern und stärken.

Inititiiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Markus Tauschek (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnolgie; Direktor des ZPKM). 

Im Rahmen der Gesamtförderung von 250.000 Euro erhält das ZPKM 17.000 Euro.

Link zur Pressemitteilung des Ministeriums
Link zum Interview mit Professor Tauschek

 

50 Jahre Sommer of Love: Woodstock und die Schallplatte

Carl-Schurz-Haus Freiburg 11. Juli bis 8. September 2017

Wie sah die musikalische Landschaft in der Bundesrepublik Deutschland 1967 zur Hochzeit der Hippie-Bewegung aus? In welcher Form traf die Pop- und Rockmusik auf die (west-)deutschen Musikkonsumtenten und ihre Musiktruhen? Und welchen Einfluss haben das Gathering im Stadtteil Haight-Ahbury in San Francisco und die Festivals in Monterey 1967 und Woodstock 1969 gehabt? Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Summer of Love soll in der Ausstellung anhand von ausgesuchten Schallplattencovern und Abspielgeräten diesen Fragen nachgespürt werden.

 

Die Ausstellung wurde von den Teilnehmenden des Seminars "Die Schallplatte" an der Universität Freiburg unter der Leitung von Dr. Knut Holtsträter konzipiert und kuratiert.
Die Exponate sind vom Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) zur Verfügung gestellt.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 11. Juli 2017, 19:30 Uhr
mit einer Einführung von Dr. Knut Holtsträter
Eintritt frei

  

Unpassend und peinlich

Das Liederbuch der Bundeswehr

Die Bundeswehr will laut Medienberichten ihr 1991 veröffentlichtes Liederbuch „Kameraden singt!“ überarbeiten. Das ist nicht ganz einfach, wie Dr. Dr. Michael Fischer, Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik, im Interview mit Nicolas Scherger verdeutlicht. Denn so berechtigt die Kritik an dem Buch ist, so schwierig ist es, passende Lieder dafür zu finden.

Lesen Sie hier das Interview.

Michael Fischer im Gespräch mit Nicolas Scherger
Foto: Jürgen Glocke

 

Link: Kulturgespräch im SWR: Debatte um Kulturwandel in der Bundeswehr. Neue Lieder braucht das Land (?). Kulturgespräch am 22.5.2017 mit Michael Fischer, Leiter des Zentrums für populäre Kultur und Musik, Uni Freiburg.

Ein weiteres  Interview wurde am 21. Juni 2016 in SWR 4 gesendet.

 

Symposion "Zum Feste eigens componiert": Mendelssohns "Lobgesang" im Entstehungskontext

Veranstaltung der Hochschule für Musik in Zusammenarbeit mit dem ZPKM

Vorträge am Samstag, 1. Juli 2017, an der Hochschule für Musik Freiburg

 

Janina Klassen: »Ein Fest für Leipzig« - Gutenbergfest und Lobgesang
Michael Fischer: Religion, Politik und Bürgergesellschaft: Das Lied »Nun danket alle Gott« im 19. Jahrhundert
Meinrad Walter: »Überhaupt ist mit dem Choral nicht zu spaßen« - Kirchenlieder als Inspirationsquelle für Mendelssohn und für seine Sinfonie »Lobgesang«
Joseph Willimann: »Erfolg im Scheitern? Mendelssohns multimedialer Kompromiss im "Lobgesang" als Festmusik«
Felix Diergarten: »Begeht mit heil’gem Lobgesang die große Freudenstunde: Mendelssohns Festgesang zum Gutenbergfest«

 

Journée d'étude Migration

Langues - migration - intégration. Les biographies lingustiques des migrants en Bade et en Alsace

23. Juni 2017

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Ein Veranstaltung des Frankreichzentrums in Verbindung mit der Université Haute-Alsace und dem ZPKM.

 

Musik im Science-Fiction-Film – XII. Symposium zur Filmmusikforschung vom 20. bis 22. Juli 2017

veranstaltet von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung in Kooperation mit dem ZPKM

Das XII. Symposium zur Filmmusikforschung wird an der HfMT Hamburg stattfinden und sich der Musik im Science-Fiction-Film widmen. Science-Fiction umfasst und beinhaltet als Möglichkeit künstlerischen Schaffens und Ort gesellschaftlicher Aushandlung verschiedene Kunstformen, Gattungen und Genres. Der Science-Fiction-Film ist dabei nur eine, aber sicher die populärste Ausprägung dieses Metagenres. In der Tagung soll die Musik im Science-Fiction-Film daher nicht nur in filmmusikalischer Hinsicht durchdacht werden, sondern gleichermaßen von den vom Gegenstand aus gesehen benachbarten Disziplinen der Filmwissenschaft, Musikwissenschaft, Tanzwissenschaft, Medienwissenschaft und Literaturwissenschaft.

23 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden an dem Symposium teilnehmen.
Weiter Informationen hier: www.filmmusik.uni-kiel.de/tagung.php

  

Performance von Sascha Brosamer

Turntable Trasher

Am 23. Mai 2017, um 18:30 Uhr, wird Sascha Brosamer seine Performance
"Turntable Trasher" im Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstraße 62, uraufführen.
Hierzu lädt das ZPKM herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Sascha Brosamer 2014

 
 

Ausschreibung einer Tagung zum Thema "Populäre Kultur und Musik"

Förderung von NachwuchswissenschaftlerInnen an der Universität Freiburg

Das Freiburger Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) gehört mit seinen umfas­sen­den Sammlungs- und Archivbeständen international zu den führenden Dokumentations- und Forschungseinrichtungen in der interdisziplinär ausgerichteten kulturwissenschaftlichen Musik- und Populärkulturforschung. Um die Forschungsaktivitäten in diesem Bereich an der Universität Freiburg weiter zu profilieren und international zu vernetzen, schreibt das ZPKM Mittel in Höhe von 5.000,- Euro zur Ausrichtung einer interdisziplinären Nachwuchstagung für das Jahr 2018 aus.

Antragsberechtigt sind an der Universität Freiburg Promovierende (mit einem sehr guten Magister- oder Masterexamen) sowie Postdocs, deren Promotion nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Bevorzugt behandelt werden Anträge, die von zwei Antragsteller/innen aus un­ter­schiedlichen Disziplinen stammen.

Folgende Unterlagen sind in digitaler Form an das Direktorium des ZPKM einzureichen (per Mail an michael.fischer@zpkm.uni-freiburg.de):

  • Thematische Skizze zur geplanten Tagung; Tagungskonzept; Ziele und Fragestellung der Tagung (1 Seite)
  • CV und kurze Skizze (max. ½ Seite) zum aktuellen Forschungsprojekt der Antrag­steller/innen
  • Informationen zum Beitrag der Tagung bezüglich der Profilierung der kulturwissen­schaft­lichen Musik- und Populärkulturforschung an der Universität Freiburg (1/2 bis 1 Seite)
  • Liste möglicher Referent/innen (bitte achten Sie dabei auch auf die internationale Ausrichtung der Tagung)
  • Vorläufiges Programm der Tagung (bitte unterscheiden Sie bei Referent/innen in „angefragt“ und „zugesagt“; ein Drittel der Vorträge sollte zum Zeitpunkt der Antrag­stellung zugesagt sein)
  • Falls geplant: Entwurf für einen Call for Papers
  • Kurze Überlegungen zur Publikation der Tagungsbeiträge
  • Kurze Stellungnahme der jeweiligen Betreuerin/des jeweiligen Betreuers zum Tagungskonzept
     

Einsendeschluss ist der 31. August 2017. Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Prof. Dr. Markus Tauschek
Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
tauschek@kaee.uni-freiburg.de
Tel: 0761-203 97622

 

I can get satisfaction

Das ZPKM  präsentiert eine neue Sammlung mit mehr als 15.000 Tonträgern der Band „The Rolling Stones"

Mick, Keith, Charlie und Ronnie, kurz: die Rolling Stones, kommen nach Freiburg – und zwar in Form eines wohl einzigartigen Depositums, das das Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) der Albert-Ludwigs-Universität übernimmt. Die Reinhold Karpp Rolling Stones Collection umfasst eine Platten- und CD-Sammlung mit mehr als 15.000 Tonträgern, dazu unzählige Bücher, Zeitungsausschnitte, Fankorrespondenz und Merchandise-Produkte, die von Basecaps über Spielzeug bis hin zu Uhren und Telefonkarten reichen.

 
Reinhold Karpp Rolling Stones Collection
Foto: Universität Freiburg
 

 

Die Erbengemeinschaft Karpp stellt die Sammlung der Universität Freiburg zunächst für zehn Jahre zur Verfügung. Prof. Dr. Gunther Neuhaus, Vizerektor der Universität, Dr. Dr. Michael Fischer, Geschäftsführender Direktor des Zentrums und Annette Karpp, Wissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und Tochter des Sammlers, haben die Sammlung bei einer Pressekonferenz am 27. März 2017 im ZPKM der Öffentlichkeit präsentiert.

Link zur Pressemeldung der Universität: hier
Link zum Bericht der Badischen Zeitung hier
Fotos der Badischen Zeitung hier

 

Zurechterzählt! Ringvorlesung Märchen

Wie Märchen und populäre Erzählstoffe genutzt, ideologisiert und aktualisiert werden

Im Sommersemester 2017 findet dienstags von 18:00 bis 20:00 Uhr eine Ringvorlesung zum Thema Märchen statt. Die Ringvorlesung wird organisiert vom Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie in Kooperation mit dem ZPKM.

Zeit: jeweils dienstags, 18 bis 20 Uhr

Ort: Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Maximilianstraße 15

Kinderbuch zur Märchenoper von Humperdinck;
DDR-Produktion ohne Jahr
(ZPKM Freiburg)

 
 

Populäre Erzählstoffe (Märchen, Moderne Sagen, Gerüchte etc.) leben von ihrer permanenten Aktualisierung. Sie werden an gegenwärtige Bedürfnissen, Themen und soziale und kulturelle Probleme angepasst und verraten somit viel über die je aktuelle Gesellschaft und Kultur. Die Ringvorlesung widmet sich – mit einem Schwerpunkt auf dem Märchen als einer der populärsten Erzählgattungen – den vielfältigen Formen und Funktionen des Zurechterzählens, der Ideologisierung und Aktualisierung populärer Erzählstoffe.

Link: www.kaee.uni-freiburg.de/maerchenvorlesung

 

Förderung des Songlexikons

Großzügige Unterstützung durch die Strecker-Stiftung

Das vom ZPKM in Zusammenarbeit mit der Hochschule Düsseldorf (Prof. Dr. Fernand Hörner) betriebene Songlexikon konnte 25.000 Euro Fördermittel durch die in Mainz ansässige Strecker-Stiftung einwerben.

Die Herausgeber freuen sich, dass ihre Arbeit durch die Stiftung in dieser Form honoriert und unterstützt wird!

 

 

Tagungen des Deutschen Musicalarchivs

 

Im Februar / März 2017 veranstaltet das Deutsche Musicalarchiv zwei Tagungen:

Populäres Musiktheater im Sozialismus / Popular music theatre under socialism
24. und 25. Februar 2017 in Freiburg

Mit freundlicher Unterstütztung des DAAD

sowie

Jahresmeeting des Freundeskreises des Deutschen Musicalarchivs 2017
3. und 4. März in Dresden (auf Einladung der Staatsoperette Dresden).
 

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Foto: Ralf Rühmeier (Berlin)

 

Nähere Informationen finden Sie unter: www.deutsches-musicalarchiv.de/aktuell

 

Leistungsbilanz des ZPKM

Erfolgreiches Jahr 2016

Das ZPKM blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. In einer PDF haben wir für Sie die wesentlichen Punkte zusammengestellt.

Leistungsbilanz (PDF)

 

50 Jahre Ruhrpott-Lieder

Das ZPKM zu Gast bei Frank Baier (Duisburg)

Seit einem halben Jahrhundert singt und musiziert Frank Baier. Und nicht nur das: In seinem Zechenhaus in Duisburg hat er eine einzigartige Sammlung angelegt - nicht nur zu seinem eigenen Schaffen, sondern ebenso zur poltischen und sozialkritischen Liedkultur des Ruhrgebiets.

Foto: Michael Zachcial

 

Um diesen überregional wichtigen Sammlungsbestand nicht verloren gehen zu lassen, hat der Geschäftsführende Direktor des ZPKM Frank Baier im November 2016 besucht, um erste Modalitäten für die Überführung des Bestandes nach Freiburg abzusprechen.

Mit von der Partie: Der ebenfalls aus Duisburg stammende Musiker Michael Zachcial, der mit seiner Gruppe "Grenzgänger" erfolgreich ist und zugleich die Webseiten www.chanson.de sowie www.volksliederarchiv.de betreibt.

Über den Besuch berichtete nicht nur das genannte online-Liedermachermagazin www.chanson.de, sondern gleichfalls die Neue Rhein/Neue Ruhrzeitung sowie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Damit verbunden war ein Sammlungsaufruf: Das ZPKM sucht weitere Sammlungen von Liedsängerinnen und -sängern, Volksmusikanten und der Folk-Szene in Ost- und Westdeutschland, vom politischen und sozialkritischen Lied bis zum Schlager.

 

Programm der Tagung: Populäres Musiktheater im Sozialismus / Popular music theatre under socialism 

24. und 25. Februar 2017

Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik in Freiburg veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Theaterwissenschaftler Dr. Wolfgang Jansen (Berlin) und der Abteilung Musikwissenschaft der Universität Mainz die Tagung:

Populäres Musiktheater im Sozialismus
Operette und Musical in den ost-europäischen Staaten zwischen 1945 und 1990

Die Tagungsleitung liegt bei Dr. Wolfgang Jansen: wolfgang.jansen@web.de

Das Tagungsprogramm finden Sie hier

 

Charlie Hebdo: Appréhender l'assassin? /
Charlie Hebdo: Capture the perp?

Veranstaltung des Frankreichzentrums in Kooperation mit dem ZPKM

Das Attentat auf die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 hat die Bedrohung durch islamistische Terroranschläge im Inneren Europas schlagartig ins Blickfeld gerückt. Außer allgemeinen Solidaritätsbekundungen hat aber selbst nach den Anschlägen kaum eine differenzierte, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Charlie Hebdo und vergleichbaren Karikaturen stattgefunden. Hier setzt die geplante Tagung an und fragt:

  • Wie hat sich die Diskussion um Terrorismus nach den Attentaten auf Charlie Hebdo verändert?
  • Welche Bezüge gibt es in der öffentlichen Diskussion, in Medien, Literatur und Kunst zu anderen Terroranschlägen davor oder danach (9/11, 11-M, Bataclan usw.)?
  • Wie hat sich speziell die französische Diskussion über Terrorismus, Einwanderung, Islam usw. seitdem verändert?
  • Wie kann man das Verhältnis von Terror, Zensur, political correctness, Freiheit, Demokratie, Religionsfreiheit usw. beschreiben?
  • Welche narrativen Muster von Opfern und Tätern werden reaktiviert oder neu geprägt?
  • Welche (legitimen und legalen) Mittel haben demokratische Staaten, sich gegen Terrorismus zur Wehr zu setzen?

Ein ausführlicheres Konzeptpapier in deutscher und französischer Sprache finden Sie hier.

Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt ist frei; eine persönliche Anmeldung ist nicht nötig.

Veranstaltungsort: ZPKM, Rosastraße 17-19
Zeit: 26. und 27. Januar 2017

Ein Colloquium in französischer und englischer Sprache. Die Veranstaltung findet als Kooperation des Frankreich-Zentrums der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit der Dr.-Jürgen-und-Irmgard-Ulderup-Stiftung statt.  

 

Was am Mainstream besonders ist

Das Songlexikon analysiert die musikalische und gesellschaftliche Bedeutung populärer Songs

Im Forschungsmagazing der Universität uni'wissen ist ein Beitrag von Sarah Schwarzkopf erschienen.

Link zur Online-Fassung

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Neuerwerbung: Handschriftliche Liederbücher

Populäre Musik- und Liedkultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Über eine Auktionsplattform konnte das ZPKM drei handschriftliche Liederbücher erwerben. Sie stammen aus dem mittleren 19. Jahrhundert bzw. frühen 20. Jahrhundert und enthalten neben Liedern Instrumentalstücke und Gedichte.

Lied aus der Schauspielmusik "Preciosa" von Carl Maria von Weber

 

Das Repertoire dieser Unikate zeigt die Vermischung dessen, was man früher fälschlicherweise mit den Begriffen "Volksmusik" und "Kunstmusik" zu trennen suchte. Als Musikmedien sind handschrifliche Liederbücher von besonderer Bedeutung, weil sie etwas über die Popularität von Musikstücken und das Repertoire aussagen; freilich lassen sich die Schreiber bzw. Adressaten solcher Liederbücher nur selten eindeutig sozial verorten.

 

Americana: Ästhetik, Authentizität und Performance in der US-amerikanischen populären Musik

DFG-Netzwerk am ZPKM

Das Netzwerk bringt 14 WissenschaftlerInnen aus der Musikwissenschaft und der Amerikanistik zusammen. Es wird versucht die Spezifika US-amerikanischer populärer Musik entlang dreier Untersuchungsachsen herauszuarbeiten: Ästhetik (formale, stilistische Elemente), Authentizität (in Form von als echt erscheinenden künstlerischen Identitäten) und Performance (konkrete Aufführungskontexte und Alltagspraxen).

Als Anknüpfungspunkt soll die für das gleichnamige Musikgenre verwendete Bezeichnung „Americana“ aufgegriffen, nach den eben genannten drei Gesichtspunkten problematisiert und für die Untersuchung anderer populärer Musikstile und Genres der USA nutzbar gemacht werden. Dabei soll erforscht werden, inwieweit diese ihre Musik als ‚typisch amerikanisch‘ inszenieren und sich damit zu einem allgemeinen Diskurs des ‚Amerikanischen‘ womöglich kommentierend, hinterfragend oder gar distanzierend verhalten.

Auf fünf Arbeitstreffen sollen die TeilnehmerInnen gemeinsame Themen finden und Fragestellungen formulieren, die in interdisziplinärer Ko-Autorschaft erarbeitet werden. Die Forschungsergebnisse des Netzwerks sollen auf einer Abschlusstagung präsentiert und anschließend in einem Sammelband publiziert werden. Das Netzwerk wird von Dr. Knut Holtsträter am ZPKM geleitet, ein Arbeitstreffen und die Abschlusstagung im Jahr 2020 werden in unserem Hause abgehalten.

Weitere Informationen zum Netzwerk bald in unserem Bereich Projekte.
Projektlaufzeit: Oktober 2017 bis September 2020
Link zur DFG: http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/324885209

 

 

Fotografien aus der Geschiche des Deutschen Volksliedarchivs

Zusendung von Prof. Dr. Thomas Nussbaumer (Innsbruck)

Durch Vermittlung durch unseren Innsbrucker Kollegen Prof. Dr. Thomas Nussbaumer hat das ZPKM dreiundzwanzig Fotografien erhalten, die im Deutschen Volksliedarchiv in der Silberbachstraße 13 (Freiburg) aufgenommen worden waren.

Wilhelmine Eble

 
Die Bilder wurden vermutlich 1936 angefertigt und stammen aus dem Nachlass des Musikwissenschaftlers Dr. Alfred Quellmalz, der bis 1937 ebenfalls am Deutschen Volksliedarchiv arbeitete. Neben bekannten Wissenschaftlern und Liedforschern (Meier, Seemann, Heiske, Wiora) sind auch weitere MitarbeiterInnen wie die Büroangestellte Wilhelmine Eble abgebildet, ohne die die umfangreiche Dokumentationstätigkeit des Deutschen Volksliedarchivs nicht möglich gewesen wäre.

 

 

 

Rückblick auf die Aktivitäten vergangener Jahre



    Rückblicke 2016
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    Rückblicke 2007
    Rückblicke 2006
    Rückblicke 2005

 

 

 
Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik
 
Jahrbuch 2016
 

 

 
Nils Grosch, Carolin Stahrenberg (Hrsg.): "Im weißen Rößl" - kulturgeschichtliche Perspektiven
 
Im weißen Rößl - Populäre Kultur und Musik 19
 

 

 
Fernand Hörner (Hrsg.): Kulturkritik und das Populäre in der Musik
 
Kulturkritik und das Populäre in der Musik
 

 

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