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Aktuelles

 

Wohnlandschaften - Klanglandschaften - Audiogeräte und ihre Nutzung im 20. und 21. Jahrundert

Interdisziplinäre Tagung am Zentrum für populäre Kultur und Musik


von Freitag bis Samstag, 22.11. bis 23.11.2019; durchgeführt von Knut Holtsträter, Anne Holzmüller und Tobias Widmaier


 

 

Vollautomatisierte Playboy-Betten, Raumklang aus dem Grammophontrichter, Playlists zum Anziehen, Mixtapes schneiden für den Pausenhof, kalte Digitalität und warmer Analog-Sound, vom Sofa aus Welten entdecken, Stereo solo oder lieber Mono zu zweit? Überhaupt die harte Arbeit der Freizeitentspannung! Private Räume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer und Kinderzimmer waren und sind Orte des Musizierens mit Audiogeräten und der Inszenierung von Klanglandschaften. Das heimische Audiogerät kann dabei Klangtapete schaffen und tönendes Möbel sein, als Hörgerät in die Welt fungieren und helfen, Freizeitverhalten zu regulieren oder sich selbst zu finden.

Die Tagung „Wohnlandschaften, Klanglandschaften“ wird Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten zusammenbringen. Wir laden Interessierte herzlich ein, den Vorträgen zu lauschen und an den Diskussionen teilzunehmen.

Der Eintritt ist frei.

 

Freitag, 22.11.2019

9:15       Begrüßung

9:30       Leonie Häsler: Von der Tarnkappe der Technik zu ‚Softwear‘. Über die Gestaltung von Musiktechnologien im Wohnzimmer

10:15     Benjamin Burkhart: Wohnatmosphären. Ästhetische Arbeit und Musikobjekte

11:00     Kaffeepause

11:15     Monique Miggelbrink: Radio mit Bildern? Fernsehen und Wohnkultur

12:00     Mittagspause

13:15     Führung durch die Audiogeräte-Sammlung des ZPKM

14:15     Kiron Patka: Die Welt zuhaus’. Zur Ästhetik radiophoner Übertragung

15:00     Kaffeepause

15:15     Martha Brech: Musik und Rundfunk in der Weimarer Republik

16:00     Knut Holtsträter: Wolfsschlucht im Wohnzimmer. Carl Maria von Webers Der Freischütz als „Kurz-Oper für die Heim-Bühne“

16:45     Diskussionsrunde

 

Samstag, 23.11.2019

9:15       Dominik Schrey/Axel Volmar: Geschichte der CD

10:00     Anne Holzmüller: Gender, HiFi-Kultur und immersives Hören

10:45     Kaffeepause

11:00     Tobias Widmaier: Anmachen. Junggesellen und ihre Audiogeräte

11.45     Diskussionsrunde

 

 

Handschriftliches Liederbuch aus dem 19. Jahrhundert

Schenkung an das ZPKM


Das ZPKM hat ein 1836 von Johann Philipp Brühl aus Hennethal (im heutigen Rheingau-Taunus-Kreis) angelegtes handschriftliches Liederbuch aus Familienbesitz als Geschenk erhalten. Fünf weitere, ab 1839 angelegte Liederbücher des betreffenden Schreibers sind der Liedforschung bereits seit langem bekannt.

Liederbuch Johann Philipp Brühl, 1836

 

Eine wichtige Quelle waren sie schon für Ernst H. Wolfram (Nassauische Volkslieder, Berlin 1894). Die Liederhandschriften kamen 1927 über das Nassauische Volksliedarchiv leihweise an das Deutsche Volksliedarchiv in Freiburg, wo man 230 Liedbelege als Abschriften nahm (Signatur A 79984 bis A 80213). Der heutige Verbleib von vier dieser fünf Liederhefte ist unbekannt. Umso bemerkenswerter ist der Fund dieser sechsten (chronologisch gesehen: frühesten) Liederhandschrift von Brühl, für deren Überlassung das ZPKM ganz herzlich dankt. 

Link zur Titelaufnahme

 


Sammlung Prof. Dr. Walter Salmen

Schenkung an das Zentrum für Populäre Kultur und Musik


Durch eine großzügige Schenkung ist der Forschernachlass von Prof. Dr. Walter Salmen (1926-2013) an das ZPKM gelangt. Salmen war ein Musikwissenschaftler, der in seiner gesamten Karriere das Fach Musikwissenschaft als Kulturwissenschaft betrieben hat. Neben unzähligen eigenen Publikationen und Büchern anderer AutorInnen umfasst die Schenkung Sonderdrucke, Forschungsmaterial, Tonträger, Musikalien und eine reichhaltige Bildsammlung zur Musik.

Willkommen und Abschied: Frau Professorin Salmen übergibt dem ZPKM den Nachlass ihres Mannes. In den Händen haltend: die Reiseschreibmaschine von Prof. Dr. Walter Salmen.

 

Das ZPKM dankt Frau Professorin Dr. Gabriele Busch-Salmen für diese wertvolle Schenkung! Wir sind glücklich, dass dieser Nachlass nun dauerhaft der universitären Forschung und Lehre zur Verfügung steht. 

Weitere Informationen zu Walter Salmen und seinem wissenschaftlichen Werk:
walter-salmen.de/

 

CfP: Gesund und krank durch Musik?

Tagung der Katholischen Hochschule Freiburg und des ZPKM
am 19. und 20. Juni 2020


Herzlich laden wir zur Abgabe von Abstracts ein. Thema der Tagung: "Gesund und krank durch Musik? Kulturelle Konzepte zur Wirkung von Musik seit 1950".
 

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Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

 

Der CfP ist hier als PDF abrufbar. Die Abstracts werden erbeten bis zum 30. November 2019. 

 

 

Universität Freiburg erhält Pink-Floyd-Sammlung

Das ZPKM erforscht soziale Rolle von Fans


Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) der Universität Freiburg hat im Rahmen einer Schenkung eine in ihrem Umfang wohl einzigartige Fankollektion zu den britischen Rock-Legenden Pink Floyd erhalten. Die Sammlung stammt von Rolf Ossenberg. „Dieser Bestand gibt Einblick in die vielfältigen Aktivitäten und Erfahrungen, die mit der sozialen Rolle von Fans einhergehen“, erklärt der Geschäftsführende ZPKM-Direktor Dr. Dr. Michael Fischer ihre Bedeutung für das Zentrum. Für Rolf Ossenberg spielte nicht nur der Erwerb von Tonträgern, sondern auch die Aneignung von Wissen eine entscheidende Rolle: Die Kollektion umfasst beispielsweise etwa 300 Bücher in verschiedenen Sprachen, die sich mit der Band beschäftigen.

Nicht minder bedeutend sind die in 27 Aktenordnern gesammelten Berichte aus Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen sowie audiovisuelle Quellen. Letztere sind in der Sammlung in Form von mehr als 500 Videokassetten vertreten, die unter anderem Mitschnitte von Fernsehauftritten und Konzerten der Band zeigen. Komplettiert wird die Sammlung durch Tonträger, DVDs, Pressefotografien, Flyer, Plakate, Merchandise-Artikel sowie Autogramme und Konzerttickets.

Foto aus der Pink-Floyd-Sammlung Rolf Ossenberg

 

Wer selbst Fan ist, weiß um die enge Beziehung, die Menschen zu Songs, Alben oder den Stars aufbauen können. Das Fan-Sein besitzt eine enorme kulturelle Tragweite – entsprechend groß ist das Interesse der Musik-, Medien- und Kulturwissenschaften an seiner Erforschung. „Wahre Fans sind genaue Beobachter der künstlerischen Biographien von Popstars und dankbare Abnehmerinnen und Abnehmer ihrer Produkte. Daraus lässt sich die allgemeine Formel ableiten: ohne Fan kein Star“, erklärt Privatdozent (PD) Dr. Christofer Jost, Wissenschaftler am Zentrum und zugleich verantwortlich für das Archiv für Popmusikkulturen am ZPKM: „Anhand der Pink Floyd-Sammlung können Forscherinnen und Forscher ein tiefer gehendes Verständnis für die Rezeption populärer Musik entwickeln. Sie können vor allem nachvollziehen, wie die Identifikation mit einer Band hergestellt und aufrechterhalten wird und über welche Kommunikationskanäle sich Fans im vordigitalen Zeitalter informiert haben.“
 

Der Sammler Rolf Ossenberg (Foto: Peter Ossenberg)

 

Die Pink-Floyd-Sammlung ist die zweite große Fankollektion zu einer großen britischen Rockband, die am ZPKM erforscht wird: 2017 hatte das Zentrum bereits die „Reinhold Karpp Rolling Stones Collection" als Dauerleihgabe erhalten.

 


CfP: Schlager erforschen - kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ein populäres Phänomen

Tagung in Freiburg, 31. Januar und 1. Februar 2020


Das ZPKM veranstaltet am 31. Januar und 1. Februar 2020 einen Workshop zum Thema "Schlager erforschen - kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ein populäres Phänomen". Aktuelle Forschungszugänge (Fragen und Methoden) sowie Projekte (Fallstudien) sollen dabei zur Sprache kommen und diskutiert werden.
 


 

Foto: Sven-Sebastian Sajak - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31287080

 

Die Organisatoren Dr. Johannes Müske und Dr. Dr. Michael Fischer laden herzlich zur Einreichung von Abstracts ein.

Alle Informationen finden Sie im CfP (PDF).



Neue Publikation: Der österreichisch-deutsche Schlagerfilm

Band 24 unserer Reihe "Populäre Kultur und Musik"


Das ZPKM wendet sich in seiner Forschung den musikalischen Alltagskulturen zu. Hierzu gehörte lange Zeit der Schlagerfilm. Hans Jürgen Wullf und Michael Fischer widmen diesem Medium nun einen eigenen Band.

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Nähere Informationen und Bestellmöglichkeit beim Verlag Waxmann, Münster.

 

CfP Jahrbuch des ZPKM 2020

Populäre Lieder im langen 19. Jahrhundert

Während die populäre, durch moderne Massenmedien geprägte Musik des 20. und frühen 21. Jahrhunderts längst zum breit beforschten Gegenstand unterschiedlicher Fachdisziplinen geworden ist, wird den populären Liedern des 19. Jahrhunderts deutlich weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Möglicherweise wirken hier noch Exklusionsmechanismen früherer Generationen nach: So zeichneten Volksliedsammler meist nur Lieder auf, die einem vorgefassten Ideal entsprachen, und bekämpften zugleich alle vermeintlichen Formen von „Schund“, die akademische Musikwissenschaft verschloss sich lange Zeit der Beschäftigung mit Werken und Genres, die als künstlerisch minderwertig galten, und in den Beständen großer Fachbibliotheken sucht man nach Ausgaben selbst auflagenstarker Gassenhauer des 19. Jahrhunderts vielfach vergeblich.

Berliner Leierkasten Couplets, 19. Jh, ZPKM

 

Das Jahrbuch „Lied und populäre Kultur“ möchte für 2020 das weite Feld populärer Lieder der Zeit zwischen Französischer Revolution und dem Ersten Weltkrieg multiperspektivisch beleuchten und bittet um entsprechende Beitragsangebote.

Die komplette Ausschreibung finden Sie hier.



Kleine Fächer – große Wirkung?

Workshop 23. 24. Mai 2019 in Stuttgart, Landesmuseum


Wie Museen, Archive und Universitäten erfolgreich kooperieren: Kleine Fächer leisten exzellente Forschung und Lehre. Sie produzieren in ihrer Vielfalt Wissen, das hilft, gesellschaftliche, politische und auch technologische Herausforderungen in ihrer Entwicklung zu verstehen und einzuordnen. In den großen Förderstrategien der Exzellenzinitiativen finden sie jedoch nur selten einen Platz.


Deshalb schufen Bund und Länder in den letzten Jahren Instrumente zur Stärkung kleiner Fächer. Vor allem durch interdisziplinäre und institutionelle Vernetzung inner- und außerakademischer Institutionen kann diese Stärkung erfolgen.
Im Rahmen des Verbundprojekts „Vernetzt lernen, forschen, vermitteln. Eine Kooperation volkskundlicher Sammlungsinstitutionen mit Universitäten“ (2017 – 2019) wurden gemeinsame Bearbeitungsfelder bestimmt und diesbezüglich intensive Erfahrungen gesammelt.

Die Ergebnisse und aufgeworfenen Fragen weisen über den Fächerkanon Kulturanthropologie / Empirische Kulturwissenschaft / Volkskunde hinaus und sind auch für andere Kleine Fächer von Interesse.

Programm des Workshop
 

  

Ausstellung in Freiburg

Projekt "Vernetzt lernen, forschen, vermitteln: Arbeit in Sammlungen"

Hervorgegangen aus dem Projekt "Vernetzt lernen, forschen, vermitteln" haben Studierende der Universitäten in Freiburg und Tübingen eine Ausstellung zu historischen und gegenwärtigen Arbeitskulturen entwickelt. Sie wird im Weingut Andreas Dilger in Freiburg vom 18. Februar bis zum 17. März 2019 gezeigt.




Stellenausschreibung

ZPKM sucht Wissenschaftler*in (50%, befr. 3 Jahre)

 

Das ZPKM schreibt eine Stelle für eine/n Wissenschafler*in zur beruflichen und wissenschaftlichen Qualifikation aus. Die Aufgaben umfassen u. a.:

  • Konzeption, Durchführung und Abschluss eines eigenen, klar umrissenen Forschungsprojekts für die genannte Dauer (inkl. Abschlusspublikation in einer geeigneten Form sowie Organisation einer Tagung und eines Workshops)

 

  • Konzeption, Ausarbeitung und Einreichung von Drittmittelanträgen (entweder im Bereich Forschung oder im Bereich Sammlungen/Digitalisierung/Dokumentation)


Die Stellenausschreibung ist unter 
www.uni-freiburg.de/verwaltung/stellenboerse/00000190
abrufbar.

 

Kulturpreis für „Russlanddeutsche Lieder“

Forschungsprojekt wird mit dem Russlanddeutschen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2018 ausgezeichnet

Das von Dr. Eckhard John (ZPKM) geleitete Forschungsprojekt „Russlanddeutsche Lieder. Geschichte – Sammlung – Lebenswelten“ ist mit dem Russlanddeutschen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2018 ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 Euro dotierte Kulturpreis wurde am 22. November im Rahmen eines Festakts des Innenministeriums in Stuttgart überreicht.


 

 In dem gemeinsam mit Ingrid Bertleff und Natalia Svetozarova verfassten zweibändigen Werk (Klartext-Verlag Essen 2018) werden die spezifisch russlanddeutschen Lieder aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg sowie die Sammlungsgeschichte und Archivüberlieferungen deutscher Popularlieder in Russland erstmals umfassend dokumentiert und untersucht.


„Ingrid Bertleff, Eckhard John und Natalia Svetozarova haben die in Russland entstandenen, originären Lieder der Russlanddeutschen aus dieser Zeit gesammelt, verfügbar gemacht und umfangreich kommentiert“, lautete die Begründung für die Auszeichnung als „beispielgebende historisch-kritische Edition des originären Liedguts der Russlanddeutschen“.


Publikation und Forschungsarbeit wurden in Kooperation mit Prof. Dr. Dietmar Neutatz (Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg) sowie dem Institut für russische Literatur (Puschkinski Dom) der Russischen Akademie der Wissenschaften St. Petersburg durchgeführt und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

„Wir freuen uns sehr über diesen Preis, weil er unsere Bemühungen um eine moderne Popularliedforschung würdigt. Es war unser Anliegen, mit dieser Arbeit auf eine verschüttete Kulturtradition, auf ein in Vergessenheit geratenes Liedrepertoire aufmerksam zu machen, es zu rekonstruieren und einen neuen Zugang dazu zu ermöglichen“, sagte Dr. John und unterstrich: „Transnationale Traditionen, wie sie sich auch in der Geschichte der Russlanddeutschen entwickelt haben, sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen wie nationalen Gedächtnisses. Wir möchten mit diesem Werk auch den Blick auf die historische Vielfalt dieser transnationalen Kulturtradition öffnen.“

Mehr dazu in: Ingrid Bertleff, Eckhard John, Natalia Svetozarova: Russlanddeutsche Lieder. Geschichte – Sammlung – Lebenswelten, Band 1: Liedgeschichten und Editionen, Band 2: Analysen und Quellen, Essen: Klartext 2018 (970 S.).
https://klartext-verlag.de/programm/fachbuch/kulturgeschichtekultur/2764/russlanddeutsche-lieder

 

 

Nicht für das Vaterland! Zum Kriegsende im November 1918

Liedbeleg aus dem Ersten Weltkrieg

Nicht für das Vaterland: Ein Liedbeleg aus den Beständen des Deutschen Volksliedarchivs. Sehr realistisch und schonungslos wird dort eine Wahrheit des Krieges herausgestellt: Er nützt nur den Reichen, die mit dem Krieg Geld verdienen.

Deutsches Volksliedarchiv, A 108 722

  

Das Zentrum für Populäre Kultur digitalisiert und erschließt die vom damaligen Deutschen Volksliedarchiv gesammelten Soldaten- und Kriegslieder. Kriegskritische und oppositionelle Texte wie der hier gezeigte sind allerdings selten zu finden.

 

 

Projektstart: Musikobjekte der populären Kultur

Neues Forschungsprojekt am Zentrum für Populäre Kultur und Musik untersucht auditive Wiedergabegeräte

Vom Grammophon zum CD-Player, vom Musikschrank zur Stereoanlage und vom Taschenradio zum Smartphone: Das Hören von Musikaufnahmen mit verschiedenen Geräten ist seit Jahrzehnten eine Konstante der Alltagskultur. Diese „Apparate des Erlebens“ tragen entscheidend dazu bei, dass Musik mittlerweile jederzeit und überall verfügbar ist – ein entscheidender Faktor für den weltweiten Siegeszug der populären Musik im 20. und 21. Jahrhundert.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung von September 2018 bis Dezember 2021 finanzierte Verbundprojekt „Musikobjekte der populären Kultur: Funktion und Bedeutung von Instrumententechnologie und Audiomedien im gesellschaftlichen Wandel“ widmet sich diesem bislang kaum erforschten Gegenstand der populären Kultur. Während des Förderzeitraums wird an den drei Standorten untersucht, wie populäre Musik seit 1945 vermittels innovativer Technologien produziert, auf Tonträgern gespeichert und gesammelt sowie mit verschiedenen Geräten abgespielt und somit hör- und erlebbar gemacht wurde. Am Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) der Universität Freiburg ist das Teilprojekt „Apparate des Erlebens. Musikbezogene Wiedergabegeräte im gesellschaftlichen Wandel“ angesiedelt.

Audiogeräte-Sammlung im ZPKM  Foto: Benjamin Burkhart


PD Dr. Christofer Jost, Wissenschaftler am Zentrum und zugleich Projektleiter, kooperiert im Rahmen des Projekts mit der Hochschule für Musik Weimar sowie mit dem rock’n’popmuseum im westfälischen Gronau: „Medien sind nicht nur Werkzeuge oder Hilfsmittel. Sie ermöglichen es, Räume für kreative Handlungen und ästhetische Erfahrungen zu schaffen. Im Rahmen des Forschungsprojekts kann erstmalig der Zusammenhang von musikalischer und medialer Praxis umfassend, nämlich anhand der drei Felder Produktion, Speicherung und Wiedergabe, untersucht werden.“

Das Freiburger Teilprojekt, das von Jost gemeinsam mit dem Musikwissenschaftler Benjamin Burkhart MA durchgeführt wird, untersucht speziell die Ästhetik und den historischen Wandel der auditiven Wiedergabegeräte. Hierbei ist einerseits der Einbezug der Audiogerätesammlung am ZPKM vorgesehen, andererseits die Auswertung von Zeitzeugeninterviews und von historischen Quellen – bspw. Testberichte, Werbeanzeigen und Dokumente aus Firmenarchiven. Neben wissenschaftlichen Publikationen sind zwei Tagungen, eine umfängliche Web-Präsentation sowie eine Ausstellung geplant.

Der Geschäftsführende Direktor des Zentrums, Dr. Dr. Michael Fischer, betont die Bedeutung dieses Projekts für die Entwicklung des ZPKM: „Die Bewilligung durch das Bundesministerium unterstreicht nicht nur die Forschungsstärke unseres Zentrums, sondern weist auch in die Zukunft: Das ZPKM hat sich zum interdisziplinären Kompetenzzentrum für populäre Musik und die damit verbundenen sozialen Praxen entwickelt – von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.“
 


Rocking Islam

Tagung des ZPKM, 27. bis 29. September 2018


Die internationale Tagung, organisiert und durchgeführt von Dr. Fatma Sagir, beginnt am 27. September. Tagungsort: ZPKM, Rosastraße 17–19.

Am 28. September findet um 19 Uhr zudem eine Performance statt: 

Goethe-Institut Freiburg
Wilhelmstraße 17
79098 Freiburg

Nähere Informationen hier.

 

Tagung Popularität: Lied und Lyrik vom 16. bis zum 19. Jahrhundert

Nachwuchstagung am FRIAS


Die Tagung im FRIAS der Universität Freiburg, veranstaltet von Fréderique Renno, Sarah Ruppe und Hannah Berner, beschäftigt sich mit der Frage, warum Gedichte und Lieder populär wurden. Dabei wird die die strukturelle Komplexität lyrisch-musikalischer Texte und ihre historische Diversität berücksichtigt. Die Leitfrage lautet: Was bedeutet Popularität und wie entsteht sie im Spannungsfeld der drei Koordinaten Produktion, Medialität und Rezeption?

Den ersten Vortrag hält Dr. Dr. Michael Fischer vom ZPKM zum Thema „Popularität als ästhetisches Konzept“.

Link zur Tagung und zum Programm


ZPKM in den Medien

Interview mit Michael Fischer im SWR


Im Rahmen der Sendung „Landesart. Mythos Volkslied“ führte der SWR (Andreas Berg) ein Interview mit dem Geschäftsführenden Direktor des ZPKM Dr. Dr. Michael Fischer.

Foto: Videostill (SWR Mainz)

Link zum Interview
Link zur ganzen Sendung

 

Eine hervorragende Idee!

Rezension unseres Jubiläumsbandes in der Badischen Zeitung

 
Der von Michael Fischer und Christofer Jost herausgegebene Band „Amerika–Euphorie–Amerika–Hysterie: Populäre Musik made in USA in der Wahrnehmung der Deutschen 1914-2014“ (Münster: Waxmann 2017) wurde in der Badischen Zeitung besprochen. Der Rezensent schreibt u. a.:

„Schon im Ansatz ist das eine hervorragende Idee: Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik an der Universität Freiburg beleuchtet in einem fast 400 Seiten starken Band die Musik der USA unter dem Aspekt der Wahrnehmung durch die Deutschen.“

Link:

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Der Band erschien anlässlich des 100jährigen Bestehens des Deutschen Volksliedarchvis und der Neugründung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik. Grußworte steuerten u. a. bei: Ministerin Theresia Bauer MdL, Rektor Prof. Dr. Dr. hc. Hans-Jochen Schiewer, Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, Landesmusikrat Prof. Dr. Hermann Wilske.


Hi-Fi-Freunde Freiburg besuchen die Ausstellung im ZPKM

Führung und Fachgespräche

 

Wenige Tage nach der Eröffnung besuchten die Hi-Fi-Freunde Freiburg das ZPKM und ließen sich von Knut Holtsträter durch unsere Ausstellung führen. Abgeschlossen wurde die Führung durch einen längeren Abstecher in unsere Audiogeräte-Sammlung. Anhand historischer und aktueller Audiogeräte konnten die Feinheiten von verschiedenen Tonträgern (wie Schellackplatte, Mono- und Stereo-Vinylplatte und Spulen-Tonband) akustisch erfahren werden. 

Vielen Dank an die Hi-Fi-Freunde für diesen schönen Experten-Austausch und die anregenden Gespräche! Über die ganze Ausstellungsdauer (bis Februar 2019) bieten wir Führungen und Präsentationen in (Klein-)Gruppen an. Bitte wenden Sie sich hierfür an Dr. Knut Holtsträter.

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Hi-Fi-Ausstellungseröffnung im ZPKM

Ein kleiner Bilderbogen

 

                 

                

Fotos: Michael Fischer, ZPKM

 

 

Diskokultur der 1970er

Forschungsbesuch im Gasthaus Engel (Neuhausen-Königsfeld/Schw.)

Nicht nur in den Städten, sondern auch auf dem Land blühte in den 1970er Jahren die Diskokultur auf. Dabei waren es die traditionellen Gasthäuser, die sich innovationsfreudig zeigten und zum Tanz mit Schallplatten-Musik einluden. Der junge Wirt Karl Hummel verwirklichte dies in Neuhausen-Königsfeld (Schwarzwald): Aus dem Festsaal des Gasthauses wurde eine Disko – nebst einer kleinen Kellerbar.
 

 

 

 Fotos: Michael Fischer (ZPKM)

 

 
Bei einem Forschungsbesuch tauschten sich Karl Hummel, DJ Dirk Pfersdorf, Jens Fröhlich vom „Südkurier“ und Michael Fischer vom ZPKM aus.

Zugleich machte Herr Hummel einen seiner Original-Diskotheken-Plattenspieler (Dual) dem ZPKM zum Geschenk!

 

 

High Fidelity – Der Traum von der Klangtreue

Ausstellungseröffnung am 17.7.2018 um 17 Uhr
 

Ein möglichst breites Frequenzspektrum mit maximaler Dynamik und minimalem Rauschen bei der Aufnahme und Wiedergabe von Klang: Das sind die drei ‚harten‘ Kriterien für High Fidelity. Aber Hi-Fi ist noch viel mehr: Für die einen ist es ein Zeichen für guten (musikalischen) Geschmack und technische Voraussetzung für ‚richtiges‘ Hören, für andere ist es eine lebensbestimmende Leidenschaft, Ziel der Weltflucht und Ort der Selbstfindung und Muße. Der Traum von Hi-Fi ist älter als jede Hi-Fi-Anlage. Die Suche nach der perfekten Klangtreue begann in den 1920ern und wurde im Laufe der Zeit zum Werbeslogan, zur DIN-Norm 45550 und zum Lebensstil.

Die Ausstellung „High Fidelity – Der Traum von der Klangtreue“ zeigt historische Geräte und Tonträger der letzten 60 Jahre, die dem Anspruch von damaliger und/oder heutiger Klangtreue gerecht wurden (oder es nur vorgaben), und befragt sie auf ihre technischen Eigenheiten sowie sozialen und ästhetischen Aspekte. Die Ausstellung bildet den Abschluss des Seminars „Geschichte, Technik, Ästhetik von Hi-Fi“ (Dr. Knut Holtsträter), wobei die Studierenden die Ausstellung vorbereitet und umgesetzt haben.

Die Studierenden und das ZPKM laden herzlich zur Vernissage am Dienstag, den 17. Juli 2018 um 17 Uhr ein. Neben einem kleinen Empfang und einer kurzen Einführung in das Ausstellungskonzept wird es ein musikalisches Set von unseren Hi-fi-DJs auf verschiedenen historischen Tonträgern und Geräten (Schellack, Vinyl, Tonband, Kassette und CD) geben.

Foto: Klaus Polkowski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine kleine Zeitreise in die wunderbaren und merkwürdigen Klangwelten von High Fidelity!

Die Exponate stammen aus der in diesem Jahr neu eingerichteten Sammlung der Aufnahme- und Wiedergabegeräte des ZPKM, die auf der Sammlung historischer Audiogeräte des Deutschen Volksliederarchivs basiert,und von privaten Leihgebern.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Bibliothek des ZPKM (Mo.–Fr.: 10–13 Uhr, Di. & Do. zusätzlich 15–18 Uhr) bis Mitte Februar 2019 zu besichtigen.
Für Gruppenführungen (3 bis 10 Personen) oder weitere Informationen zu den Sammlungen wenden Sie sich bitte an Dr. Knut Holtsträter (knut.holtstraeter@zpkm.uni-freiburg.de, Tel.: 0761 – 70 503 – 11).

 

 

Image – Performance – Empowerment

Neuveröffentlichung von Michael Fischer, Christofer Jost und Janina Klassen

 

Einerseits ein Nachklang zum hundertjährigen Jubiläum des Deutschen Volksliedarchivs 2014 und andererseits ein Zeugnis der Zusammenarbeit zwischen dem ZPKM und der Freiburger Hochschule für Musik: Der Band zu weiblichen Stars in der populären Musik ist erschienen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Klappentext:

Populäre Musik markiert einen gesellschaftlichen Bereich, in dem Fragen der Konstruktion und Repräsentation geschlechtlicher Identität diskursiv und mitunter kontrovers ausgehandelt werden. Dabei lässt sich populäre Musik sowohl als Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse begreifen als auch als Experimentierfeld, in dem gängige Vorstellungen davon, was ‚männlich‘ und ‚weiblich‘ ist bzw. sein soll, hinterfragt werden. Vor diesem Hintergrund geht der Band der Frage nach, mit welchen Mitteln es Musikerinnen im Fortlauf der Zeit gelang, dem männlich dominierten Mainstream eine selbstbewusste Darstellung von Weiblichkeit entgegenzusetzen.

 

 

Rocking Islam: Music and the Making of New Muslim Identities

International Workshop 27–29 September 2018 Freiburg University

Young Muslims shape their identities and their everyday lifestyle while negotiating different aspects of youth culture such as fashion, music and New/Social Media. Much has been written and said about Muslim youth and/or terrorism, extremism and other ways of radicalisation. This international workshop however, seeks to direct the focus to young Muslims and popular culture. The workshop seeks to look into the subject of music as a key tool for expressions of criticism, creating new cultures, shaping identities while following key questions such as: In what way is music key to make diversity visible (audible)? How does music shape young Muslim identity?


If you are interested in participating as a visitor, please register with an email:
workshop@zpkm.uni-freiburg.de

Admission free

 

Interview in „Musicals – Das Musicalmagazin“

Wolfgang Jansen und Michael Fischer im Gespräch

 

In der Fachzeitschrift „Musicals – Das Musicalmagazin“ ist ein Interview mit Wolfgang Jansen und Michael Fischer erschienen. Befragt wurden die beiden zum Deutschen Musicalarchiv, das am Freiburger Zentrum für Populäre Kultur und Musik angesiedelt ist.

Mit freundlicher Genehmigung von „Musicals – Das Musicalmagazin“ sind hier die ersten beiden Seiten abrufbar.
 


 

Archivnetzwerk Pop

ZPKM neues Mitglied 

 

Das ZPKM ist Mitglied des Archivnetzwerks Pop. Das Archivnetzwerk Pop wurde als Verbund (deutscher) Archive mit popkulturellen Sammlungen gegründet. Die Gründungsmitglieder des Verbundes sind das Pop-Archiv der WWU Münster, das Archiv der Jugendkulturen e. V. Berlin, das Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e. V. Dortmund, das Musikarchiv NRW Köln, das Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach und das rock’n’popmuseum Gronau.

Nun bringt das ZPKM sein „Archiv für Popmusikkulturen“ in das Netzwerk ein.
 

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Pop und Religion

Interview mit Stephan Wahle und Michael Fischer in der Badischen Zeitung


„Die Kirchen sind leer, Events wie Kirchen- und Katholikentage sind voll. Muss Kirche mehr Pop werden, um zu überleben? Will sie das? Kann sie das? Unser Mitarbeiter Jürgen Reuß hat beim Theologen Stephan Wahle und dem Kulturwissenschaftler Michael Fischer vom Freiburger Zentrum für Populäre Kultur und Musik nachgefragt, die gemeinsam eine Ringvorlesung zu ‚Religion in populärer Kultur der Gegenwart‘ veranstalten“ (Text: Badische Zeitung).

Link zum Interview   

Sacred Heart of Jesus Shrine, Roxas City (Philippinen)
Foto: Wikipedia, John A. Alaban

    

 

Ein schöns Mayenlied

SWR-Sendung von Almut Ochsmann

 

Die Expertise des ZPKM war beim SWR 2 gefragt: Bibliothekarin Patricia Huber und Direktor Michael Fischer zeigen auf, warum und was im Mai gesungen wird. Die 55minütige Sendung (gesendet: 10. Mai 2015) ist abrufbar unter diesem Link.

Screenshot: SWR-Website

 

Reinhold Karpp Rolling Stones Collection

Ausstellungseröffnung in der Sparkasse Freiburg

Ein „volles Haus“ begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Marcel Thimm, bei der Eröffnung der Ausstellung „As Years Go by – Reinhold Karpp Rolling Stones Collection“ in der historischen Meckelhalle des Sparkassen-Finanzzentrums. An die 200 Gäste – und vermutlich auch Stones Fans – waren der Einladung zur Vernissage der wahrscheinlich einmaligen Ausstellung gefolgt. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der 15.000 Stücke umfassenden Sammlung des vielleicht größten Rolling Stones Fans aller Zeiten: Reinhold Karpp. Über 130 Konzerte der Rolling Stones besuchte Karpp und baute im Laufe seines Lebens eine beeindruckende Sammlung auf. Diese zählt heute zu den weltweit größten privaten Platten- und Merchandise-Sammlungen zu den Rolling Stones und wurde nach dem Tod Reinhold Karpps vom Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg für die Wissenschaft in Obhut genommen. 

Foto: Michaela Sanchez

Die Sparkasse zeigt nun eine Auswahl der Sammlung in einer eigens hierfür konzipierten Ausstellung und macht diese somit zum ersten Mal auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Rektor Hans-Jochen Schiewer hob in seinem Grußwort nicht nur den Dank der Universität an die Familie Karpp hervor, sondern auch die Bedeutung dieser Sammlung für das ZPKM und die Populärkulturforschung der Universität insgesamt.

Website der Sparkasse
Website der Uni-Pressestelle
Bericht im Chilli-Stadtmagazin
 

 

Alles neu, macht der Mai ...

Michael Fischer zeigt, wie Liedtexte das Symbol des Frühlings aufgreifen

Natur, Religion, Politik: Diese drei Themengebiete unterscheidet Dr. Dr. Michael Fischer in Mai- und Frühlingsliedern – durch deren Texte zieht sich das Symbol des Frühlings als Neuanfang, als Übergang vom Chaos zur Ordnung.

Link zum Artikel

Quelle: Udo Achten: Wenn ihr nur einig seid. Texte, Bilder und Lieder zum 1. Mai. Köln: Bund Verlag 1990, S. 63.

 

Stellenausschreibung: Wissenschaftler*in

Projektstelle, Vollzeit für 40 Monate, Arbeitsplatz in Gronau


Am Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist zum 1. September 2018 die auf 40 Monate befristete Stelle einer/eines

wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in (100%)

im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes „Musikobjekte der populären Kultur: Funktion und Bedeutung von Instrumententechnologie und Audiomedien im gesellschaftlichen Wandel“ (ZPKM Freiburg, rock’n’popmuseum Gronau, HfM Weimar), Teilprojekt „Die Generatoren des Sounds. Musikproduktion im gesellschaftlichen Wandel“ zu besetzen.

Der Dienstort ist das rock’n’popmuseum in Gronau (Nordrhein-Westfalen).
Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung durch das BMBF.

Link zur vollständigen Stellenausschreibung

 

Prof. Dr. Peter Wicke (Berlin): Was ist populäre Musik?

Vortrag am 27. April 2018 im ZPKM, Rosastraße 1719, um 10 Uhr


anlässlich des zweiten Workshops über „Popular Music“ des Wissenschaftlichen Netzwerks „Americana: Ästhetik, Authentizität und Performance in der US-amerikanischen populären Musik“


Das von der DFG für einen Zeitraum von drei Jahren geförderte Netzwerk bringt Wissenschaftler*innen aus der Musikwissenschaft und der Amerikanistik zusammen, die einen interdisziplinären Beitrag zur Erforschung US-amerikanischer populärer Musik leisten wollen. Es wird versucht die Spezifika US-amerikanischer Musik entlang dreier Untersuchungsachsen herauszuarbeiten: Ästhetik (formale, stilistische Elemente), Authentizität (in Form von als echt erscheinenden künstlerischen Identitäten) und Performance (konkrete Aufführungskontexte und Alltagspraxen). Als Anknüpfungspunkt soll die für das gleichnamige Musikgenre verwendete Bezeichnung „Americana“ aufgegriffen, nach den eben genannten drei Gesichtspunkten problematisiert und für die Untersuchung anderer populärer Musikstile und Genres der USA nutzbar gemacht werden. Dabei soll erforscht werden, inwieweit diese ihre Musik als „typisch amerikanisch“ inszenieren und sich damit zu einem allgemeinen Diskurs des ‚Amerikanischen‘ womöglich kommentierend, hinterfragend oder gar distanzierend verhalten.

www.americana.zpkm.uni-freiburg.de

 

PEGIDA und das Volkslied

Vortrag im Institutskolloquium Zur Repopularisierung von VolkHeimat und Identität‘“ der Kulturanthropologie Freiburg

 

Am Dienstagabend, 24. April 2018, findet um 18 Uhr c. t. im Institut für Kulturanthropologie unserer Universität der Vortrag statt:

Neo-Nationalismus und Volkslied. Die rechtsnationale Empörungsbewegung PEGIDA und das „Weihnachtsliedersingen“ 2014 in Dresden.

Video-Still aus: Weihnachtsliedersingen 2014;
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Z6v6ar5qk6A

 

Referent: Dr. Dr. Michael Fischer (ZPKM)
 

 

Diskotheken-Projekt im SWR-Fernsehen

Sendung am 19. April 2018


In SWR Aktuell Baden-Württemberg wurde am 19. April 2018 über das Diskothekenprojekt am ZPKM berichtet.

Link zum SWR

SWR Aktuell

 


Simpsons, Gothic, Pop and Pope

Ringvorlesung Religion in populärer Kultur der Gegenwart“


Religion und Religiöses in der Fernsehserie „Die Simpsons“, im populären Musiktheater der Gegenwart, in der Gothic-Szene: Diese und weitere Themen behandelt die Ringvorlesung „Religion in populärer Kultur der Gegenwart“ der Theologischen Fakultät und des Zentrums für Populäre Kultur und Musik im Sommersemester 2018.

Szene aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“.
© Vereinigte Bühnen Wien/Herwig Prammer   
     

 

Die Reihe beleuchtet aus der Perspektive unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diverse kulturelle Kontexte postmoderner Gesellschaft, in denen christlicher Glaube heutzutage gelernt und gelebt wird. Neben soziologischen und kulturwissenschaftlichen Überlegungen über Religion in der Postmoderne befassen sich die Referentinnen und Referenten mit ausgewählten Feldern populärer Kultur der Gegenwart: Kunst, Lyrik, Film und Fernsehen, Mode, Musiktheater und Popmusik sowie Rituale und Bräuche.

Link zur Pressemeldung

 

Stellenausschreibung Dokumentar*in oder Archivar*in

 


Zur Verstärkung seines Teams sucht das ZPKM eine/n Wissenschaftliche/n Dokumentar*in oder eine/n Archivar*in mit qualifiziertem Abschluss auf dokumentarischem oder archivarischem Gebiet (FH, Bachelor, Diplom oder vergleichbar).

Ihre/seine Tätigkeit umfasst im Wesentlichen:

  • Aufbau und Weiterentwicklung der institutseigenen Dokumentation

  • Arbeit mit verschiedenen Katalogisierungssystemen und Datenbanken (WinIBW, Kalliope, OPUS, aDIS, Augias), Publikationssystemen (CMS) sowie den üblichen Office- Programmen

  • Annahme, Ordnung, Erschließung und Bereitstellung von Archiv- und Sammlungsgut des ZPKM

  • Mitarbeit bei administrativen Angelegenheiten des Zentrums, inkl. der EDV

  • Betreuung der institutseigenen Lieddokumentation und der Tonträgersammlung

  • Besucherbetreuung

Erwartet werden fundierte Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Archiv- oder Dokumentationsbereich und gute IT-Kenntnisse. Ein qualifizierter Abschluss auf diesem Gebiet ist zwingend erforderlich. Daneben setzen wir Sorgfalt, hohes Engagement, ergebnisorientierte Arbeitsweise und Freundlichkeit gegenüber Mitarbeiter*innen und Besucher*innen voraus.

Die Stelle ist unbefristet. Die Vergütung erfolgt nach TV-L E9.

Bitte bewerben Sie sich mit aussagekräftigen Unterlagen und Belegen unter Angabe der Kennziffer 10818 bis spätestens 11.05.2018. Ihre Bewerbung richten Sie bitte in schriftlicher oder elektronischer Form an:

   Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
   Zentrum für Populäre Kultur und Musik
   Direktion
   Rosastraße 17-19
   79098 Freiburg im Breisgau
   Mail: info@zpkm.uni-freiburg.de

 

Für nähere Informationen steht Ihnen Kornelia Weihrauch unter Tel. 0761 / 70503 – 16 oder Email info@zpkm.uni-freiburg.de zur Verfügung.

 

 

Heino, SS-Liederbuch und Volkslied

taz-Interview mit Michael Fischer


Manche Geschenke sind vergiftet. Das gilt auch für die Schallplatte, die Heino der „Heimatministerin“ von Nordrhein-Westfalen geschenkt hat. Die taz sprach mit Michael Fischer vom ZPKM.

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Bild: www.taz.de

 

Link zum Interview mit der taz

 

Metropol-Theater Berlin

Schenkung von Karl-Heinz Siebert

 

Durch eine großzügige Schenkung von Karl-Heinz Siebert wurde das Deutsche Musicalarchiv im ZPKM mit einer Sammlung zum Metropol-Theater in Berlin erweitert. Das umfangreiche Material umfasst Programmhefte, Klavierauszüge und Fotografien. Einen ersten Eindruck gibt die Vitrine im Foyer des ZPKM.

Foto: Johanna Ziemann, ZPKM

 


ZPKM in der Presse: Rhythmus der Rebellion

Disco-Forschungsprojekt in Uni'Leben

 

 

Das Magazin Uni'Leben berichtet im Januar 2018 über das Forschungsprojekt von Dr. Dr. Michael Fischer zur Diskothekenkultur im Schwarzwald.

Link zum Pressartikel

Link zum wissenschaftlichen Artikel in der von Thomas Hecken herausgegebenen Popzeitschrift

 

 

Jahresmeeting des Deutschen Musicalarchivs

9. und 10. März 2018 im Carl-Schurz-Haus

 

Das diesjährige Jahresmeeting findet im Carl-Schurz-Haus Freiburg statt. Nähere Informationen zum Programm finden Sie unter
www.deutsches-musicalarchiv.de/aktuell

 

Musik – Kultur – Gedächtnis

Tagung am ZPKM, 8. und 9. März 2018 

Eine gemeinsame Tagung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik und des Arbeitskreises Gedächtnis – Erinnern – Vergessen der Sektion Wissenssoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

 

Die Tagung versammelt theoretische und empirische Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen. Ziel ist es, die Funktion und Bedeutung musikbezogener Gedächtnisleistungen in sozialen, ästhetischen und medialen Praktiken zu beleuchten. 

 

Programm (PDF)

 

 

Discokultur im Schwarzwald

Forschungsprojekt am ZPKM

 

Die Discokultur der 1970er und 1980er spielte sich nicht nur in städtischen Kontexten ab, sondern erreichte auch ländliche Regionen wie den Schwarzwald. Dr. Dr. Michael Fischer vom Zentrum für Populäre Kultur und Musik will sich dieser Form der Jugend- und Unterhaltungskultur anhand von Zeitzeugen und Archivmaterialien nähern. Lesen Sie hierzu das Interview: www.pr.uni-freiburg.de/pm/online-magazin/forschen-und-entdecken/feiern-flirten-frei-sein

Fotos: Kai-Uwe Bitsch, Diskothek „Waldpeter“, Schönwald (Schwarzwald-Baar-Kreis)

 

 

Jubiläumsband erschienen: Amerika-Euphorie – Amerika-Hysterie

herausgegeben von Christofer Jost und Michael Fischer

 

Niemand weiß, ob eine Nachricht von Bedeutung ist,
bevor nicht 100 Jahre vergangen sind.

(Friedrich Nietzsche)

Dass die Nachricht von der Gründung des Deutschen Volksliedarchivs durch Prof. Dr. John Meier im Mai 1914 eine gute Nachricht sein würde, war sicherlich nicht von Beginn an ausgemacht. Die Erhebung der Popularmusik in den Status eines wissenschaftlichen Sammlungs- und Forschungsobjekts, die Anwendung damals neuer wissenschaftlicher Methoden, der interdisziplinäre Ansatz, all dies war risikobehaftet. In einer guten Spannung zwischen Kontinuität und Erneuerung entwickelte sich das Institut mit seinen Sammlungen weiter – ab 1953 als Schenkung an das Land Baden-Württemberg – und gelangte zu seiner heutigen singulären Stellung in der regionalen wie überregionalen Forschung zur populären Musikkultur. Seine Arbeit ist unverzichtbar, um den musikalischen Reichtum Deutschlands zu dokumentieren und zu reflektieren.“

Theresia Bauer MdL
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

 

Drei Jahre nach der Feier des einhundertjährigen Bestehens des Deutschen Volksliedarchivs und der erfolgten Neugründung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik (2014) legen Christofer Jost und Michael Fischer den Jubiläumsband „Amerika-Euphorie  Amerika-Hysterie“ vor. Dieser Band zeigt auf, wie zwischen 1914 und 2014 in Deutschland die US-amerikanische Musik rezipiert und bewertet wurde.

 

Mit dem Erscheinen dieser Schrift kommt das Jubiläum zu seinem Abschluss; die Herausgeber danken den Autorinnen und Autoren, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie dem Waxmann Verlag in Münster für die Unterstützung und Zusammenarbeit. Zugleich sei auch allen Kolleginnen und Kollegen des Zentrums für Populäre Kultur und Musik gedankt, welche die Jubiläumsfeier und diesen Band durch ihr Engagement ermöglicht haben.

Zum Weiterlesen: Einer der Autoren des Bandes, Professor Christoph Jacke, über "Dominiert Amerika die Popkultur?" (Deutschlandfunk, 14. März 2018)

 

 

500 Jahre Reformation

Forschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Ob Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen tatsächlich eigenhändig an die Türe der Schlosskirche in Wittenberg genagelt hat, ist umstritten. Fest steht, dass sein Aufbegehren tüchtig an der spätmittelalterlichen Welt gerüttelt hat. Seine Gedanken wirken bis in die Gegenwart hinein – inner-, aber auch außerhalb Europas.

Liedpropaganda im Ersten Weltkrieg: Zwei Bildpostkarten mit dem Vers Und wenn die Welt voll Teufel wär

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Forscherinnen und Forscher der Albert-Ludwigs-Universität haben sich dem Menschen und dem Reformator Luther genähert. Stephanie Streif hat sich umgesehen und dabei auch das ZPKM mit seinen Forschungen zum Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ in den Blick genommen.

Link zum Online-Magazin der Universität


 
 

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Hans Jürgen Wulff,
Michael Fischer (Hrsg.):
Musik gehört dazu
 
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Agnieszka Zagozdzon:
Von "re-creation" bis "glorification"
 
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 Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik

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