Uni-Logo

Aktuelles

Corona-Information: Öffnung des ZPKM


Die Bibliothek des ZPKM hat ab Mittwoch, 24. Juni 2020, wieder geöffnet!
Es gelten folgenden Anordnungen zu Ihrem Schutz:

- eingeschränkte Öffnungszeit täglich 10-13 Uhr (keine Nachmittagsöffnung)
- Maskenpflicht für alle BesucherInnen (außer am Bibliotheksarbeitsplatz)
- max. 6 BesucherInnen sind erlaubt 

 

 

Soundcity Freiburg

Führung durch das ZPKM
 

Im Rahmen der Initiative Soundcity Freiburg bietet unser Mitarbeiter Dr. Knut Holtsträter Führungen durch die Sammlungen unseres Hauses. Der Schwerpunkt liegt auf den Tonträgern und Audiogeräten der populären Kultur in Deutschland in den letzten einhundert Jahren, zu hören gibt es Musik von Wachswalze, Schellack- und Vinylschallplatte, Tonband und CD.

2020_freiburg2020_soundcity_weba6.jpg

 

Wo: ZPKM, Rosastraße 17-19, 79098 Freiburg
Wann: Samstag 10. Oktober 2020, 13, 15 und 17 Uhr

Anmeldung / Kosten: Die Teilnahme ist begrenzt. Kostenlose Tickets und Anmeldung ausschließlich via www.freiburg-subculture.reservix.de.

Bitte Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Der Eingang zum ZPKM befindet sich im Hof, linke Seite.

www.instagram.com/soundcityfreiburg
www.facebook.com/soundcityfreiburg
 

 

 

Soundscapes of ,Heimat’. Musikalische Kartographierung im Heimatfilm und Bergfilm (1930–1970)

Projekt von Maria Fuchs mit Forschungsaufenthalt in Freiburg

 

Das Projekt möchte aus musikwissenschaftlicher Perspektive zur Klärung des aktuell politisch höchst emotional aufgeladenen Heimatbegriffs beitragen und aufzeigen, wie er sich massenmedial und populärmusikalisch generiert und auf ein Gefühl kollektiver Identität Einfluss nimmt. Das Medium Film erweist sich als wesentliches Konstruktionselement von ,Heimat’ im deutschsprachigen Raum seit dem beginnenden 20. Jahrhundert. In der Forschungsliteratur zu Heimatfilmen und Bergfilmen der österreichischen und deutschen Filmproduktionen wurde die bedeutende Rolle, welche die Musik in diesen Filmen spielt, bisher wenig beachtet.

Die Verwirklichung der Projektziele wird wesentlich von der fächerübergreifenden Arbeitsweise und dem Zugriff über unterschiedliche historische, kultur-, und medienwissenschaftliche Ansätze des Zentrums für Populäre Kultur und Musik in Freiburg profitieren. Das Projekt unternimmt die Vermessung der kompositorischen Strategien für die Darstellung der dem Heimatfilm und Bergfilm zugeordneten und unter dem Schlagwort ,Heimat’ medial konstruierten Landschaften, Orte und Narrative. Die Untersuchung beschränkt sich zunächst im Heimatfilm auf die Ludwig-Ganghofer-Adaptionen zwischen 1930 und 1970.

Maria Fuchs (Foto: Carolina Frank)

 

Ziel ist es, das musikalische Repertoire für die Repräsentation der Alpen in diesen historisch beständigen, genuin deutschsprachigen Filmgenres zu rekonstruieren. Im Zuge dessen werden filmmusikalische Archivmaterialien erstmals in inter- und transdisziplinären Forschungszusammenhängen analysiert und in digitalisierter Form aufbereitet. Darüber hinaus zielt das Projekt auf die Analyse der transmedialen Vermarktung der in den Filmen verwendeten Musik, die Aufschluss über die Hervorbringung eines spezifisch musikalischen Wissens von ,Heimat’ ermöglicht.

Das Projekt wird vom FWF Wien gefördert.

 

 

Fessenheim-Tango aus dem Jahr 1979

Zur Abschaltung des AKW Fessenheim am 29. Juni 2020

 

Das Kernkraftwerk Fessenheim im nahe gelegenen Elsass hat die Menschen am Oberrhein entzweit. Der Widerstand gegen das KKW drückte sich auch in Liedern aus, etwa in diesem Fessenheim-Tango aus dem Jahr 1979.

DVA Bl 13083

 

Das KKW Fessenheim wurde 1978 in Betrieb genommen. Aufgrund zahlreicher Pannen geriet es schnell in Verruf - ganz unabhängig von der Frage, ob Kernkraft zur Energiegewinnung aufgrund der Betriebs- und Lagerrisiken ethisch vertretbar ist.

 

 

Musicallexikon freigeschaltet

Ur- und Erstaufführung des deutschsprachigen Theaters seit 1945

 

Mehr als 300 Musicals sind schon dokumentiert, viele weitere sollen folgen: Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) der Universität Freiburg hat die Online-Enzyklopädie www.musicallexikon.eu veröffentlicht. Darin aufgenommen werden alle Werke des populären Musiktheaters, die im deutschsprachigen Raum zwischen 1945 und der Gegenwart zum ersten Mal auf die Bühne gebracht wurden. Jede weitere Selektion unterbleibt – der Erfolg der einzelnen Produktion, ihre Bedeutung, Prominenz oder die Größe der Spielstätte spielen dafür keine Rolle.

 

Das neue Angebot beruht auf den Beständen des Deutschen Musicalarchivs, das am ZPKM angesiedelt ist. Alle Interessierten können das Lexikon kostenlos und ohne Anmeldung nutzen. Herausgegeben wird das Musicallexikon von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg.

Vollständige Pressemeldung der Universität: hier

www.musicallexikon.eu


 

Musikabspielgeräte sammeln und ausstellen – Öffentlicher Workshop am Zentrum für Populäre Kultur und Musik

Erfolg für Dr. Benjamin Burkhart im Rahmen der Ausschreibung „Reziproker Wissenstransfer“


Ob Schallplatten, Musikinstrumente oder Radios – unter Musik- und Technikfans wird viel und gerne gesammelt. Oftmals steckt hinter den Aktivitäten der Sammler*innen aber weit mehr als ein bloßes Hobby, denn manche Privatpersonen haben im Laufe der Zeit umfangreiche Archive, Datenbanken und Museen aus ihren Objekten aufgebaut. Die Verantwortlichen verfügen in der Regel über jahrzehntelang gewachsenes Spezialwissen, von dem öffentliche Forschungs- und Dokumentationseinrichtungen profitieren können.

Audiogeräte im ZPKM (Foto: Klaus Polkowksi)

 

Im Zuge des BMBF-Projektes „Musikobjekte der populären Kultur“ des Zentrums für Populäre Kultur und Musik wurde deshalb der Kontakt zu ausgewählten Sammler*innen von Musikabspielgeräten hergestellt. Fünf von ihnen werden im November 2020 mit Unterstützung der Albert-Ludwigs-Universität am ZPKM zu Gast sein.

Im Rahmen der Ausschreibung „Reziproker Wissenstransfer“ konnte Dr. Benjamin Burkhart Fördergelder für die Durchführung des Workshops „Privates Archivieren. Neue Impulse für die kulturwissenschaftliche Objektforschung“ einwerben. Die geladenen Gäste werden über die Hintergründe ihrer Sammlungs- und Archivierungspraktiken berichten und die Ansätze des Forschungsprojektes mit den Mitarbeiter*innen des BMBF-Projekts und weiteren Teilnehmer*innen diskutieren.

Burkhart fasst die Intention des Workshops so zusammen: „Ziel ist es, den Dialog zwischen universitären und privaten Sammlungseinrichtungen im Bereich Musik und Technologie anzustoßen.“
 

 

Gesund und krank durch Musik?

neuer Tagungstermin: 18. bis 19. Juni 2021


Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Tagung "Gesund und krank durch Musik? Kulturelle Konzepte zur Wirkung von Musik" um ein Jahr verschoben. Der neue Termin lautet: 18. bis 19. Juni 2021.

Die Tagung wird durchgeführt von der Katholischen Hochschule Freiburg (Prof. Dr. Eric Pfeifer) und dem ZPKM (Dr. Dr. Michael Fischer).

 

 

Denkmalschutz für Sammlungen des ZPKM

Weiterer Erfolg des Zentrums

 

Die Sammlungen des ZPKM stehen seit 2013 unter staatlichem Denkmalschutz: Sie sind in das Denkmalbuch als "Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung" eingetragen. Nun wurde die Eintragung aktualisiert und in einem wesentlichen Punkt erweitert: Nicht nur die historischen Sammlungen des ehemaligen Deutschen Volksliedarchivs sind denkmalwürdig, sondern ebenso das Deutsche Musicalarchiv, das Archiv für Popmusikkulturen sowie die Audiogeräte-Sammlung.

Kulturdenkmäler aus dem ZPKM: Audiogeräte
Foto: Klaus Polkowski

 

Gleichgültig, ob es sich um die Wissenschaftliche Bibliothek Walter Salmens, Musik der DDR, die Programmhefte des Musiktheater-Verlags Felix Bloch Erben, den Nachlass der Zeitschrift "Musikmarkt" handelt oder um unsere Schallplattensammlungen bzw. Audiogeräte - alle Bestandteile stellen Kulturdenkmäler des Populären dar.

Das ZPKM ist der Universität dankbar, dass sie als Eigentümerin der Sammlungen den Weg zur Eintragung in das Denkmalbuch frei gemacht hat.

 

 

"Exzellente Forschungseinrichtung" - Evaluierung des ZPKM

Nach der Gründung im Jahr 2014 erfolgreiche Erstevaluierung des Zentrums


Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik wurde im vergangenen Jahr von einer externen GutachterInnen-Gruppe evaluiert. Erfreulicherweise wurde das 2014 gegründete ZPKM als "exzellente Forschungseinrichtung" gewürdigt, als einen "Schatz von internationaler Strahlkraft".

Unter anderem wurde die Relevanz und Bandbreite der gewählten Themen herausgestellt, die Verankerung der am ZPKM tätigen Wissenschaftler in ihrem Forschungsgebiet sowie die Offenheit zur Kooperation.

Die MitarbeiterInnen des ZPKM wie das Direktorium freuen sich über diese Anerkennung ihrer Arbeit. Das Zentrum hat damit bewiesen, dass es zu den führenden Musikforschungsinstituten in Deutschland zählt! Das Lob soll für uns auch Ansporn sein, unseren Weg in Forschung, Lehre, Sammlung und Dokumentation fortzusetzen. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit unseren alten und neuen Partnern und danken zugleich herzlich unserem Wissenschaftlichen Beirat, der uns in den vergangenen Jahren so hervorragend unterstützt hat!
 

 

 

 

Diskotheken-Buch in der Presse

Stuttgarter Zeitung, Südkurier und Badische Zeitung berichten

 

Die Publikation "Diskotheken im ländlichen Raum" stößt im Untersuchungsgebiet Südwestdeutschland auf das Interesse der Öffentlichkeit.

Disko-Stimmung im ehemaligen "Waldpeter" (Schönwald, Schwarzwald-Baar-Kreis), Foto: privat


Neben der Stuttgarter Zeitung, dem Südkurier berichtete die Badische Zeitung über das Buch. In der Zeitschrift Subculture wurde der Titel sogar in die Rubrik "Editors Choice - Frühling 2020" aufgenommen.

 

 

Schlager-Workshop im ZPKM

31. Januar und 1. Februar 2020

Im Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg findet am 31. Januar und 1. Februar 2020 ein Workshop zur Schlagerforschung statt. 
 

Buntheit des Lebens - vielfarbiger Schlager?
Foto: Adobe Stock


Das Programm finden Sie hier (PDF). Die Veranstaltung ist öffentlich und für die BesucherInnen kostenlos, eine formlose Anmeldung wird erbeten: 
johannes.mueske@zpkm.uni-freiburg.de

 

 

Zeitschriften-Sammlung Bernd Rissle

Schenkung an das ZPKM


Ein privater Musikfan - ein "alter Musikfreak", wie er selbst sagt -, Bernd Rissle aus Karlsruhe hat dem ZPKM fünf Regalmeter Musikzeitschriften geschenkt, u.a. der Musikexpress, Rollingstone, WOM, Musikshop etc.

Sammlung Bernd Rissle im ZPKM

 

Der Wert der Sammlung wird noch erhöht durch die mitgelieferte Tiefenerschließung in Form einer Excel-Tabelle mit 16.000 Einträgen.

Das ZPKM dankt Bernd Rissle sehr für die großzügige Schenkung!

 

 

Schallplattenbestand vom SWR aus Stuttgart

Schenkung an das ZPKM


Das Studio Stuttgart des Südwestrundfunks hat dem ZPKM einen großen Bestand an Schallplatten überlassen. Es handelt sich dabei um ca. 40 laufende Regalmeter LPs und um ca. 20 laufende Regalmeter Singles aus den Genres internationaler und deutscher Pop und Rock, Unterhaltungsmusik, Tanzmusik und Musical von den späten 1950er- bis in die 1990er-Jahre. Bei den Vinyl-Schallplatten handelt es sich um Tonträger, die in Sendungen des SWR eingesetzt oder von Musikverlagen als Belegexemplare zugesandt wurden. Die meisten Schallplatten befinden sich in einem sehr guten bis unbespielten Zustand. Momentan schätzen wir den Neuzugang auf etwa 20.000 Langspielplatten und 14.500 Singles, die nun aus den Umzugskisten gehoben, neu verpackt und im Laufe der nächsten Jahre datenmäßig erfasst werden.

 

Damit erhöht sich die Zahl der am ZPKM gelagerten Schellack- und Vinyl-Schallplatten auf (konservativ geschätzt) etwa 60.000. Ein Teil des Bestandes, über 13.000 Einheiten, ist mittlerweile über das neue Online-Findbuch des ZPKM (https://www.zpkm.findbuch.net) recherchierbar.

 

 

Wohnlandschaften - Klanglandschaften - Audiogeräte und ihre Nutzung im 20. und 21. Jahrhundert

Interdisziplinäre Tagung am Zentrum für populäre Kultur und Musik


von Freitag bis Samstag, 22.11. bis 23.11.2019; durchgeführt von Knut Holtsträter, Anne Holzmüller und Tobias Widmaier


 

 

Vollautomatisierte Playboy-Betten, Raumklang aus dem Grammophontrichter, Playlists zum Anziehen, Mixtapes schneiden für den Pausenhof, kalte Digitalität und warmer Analog-Sound, vom Sofa aus Welten entdecken, Stereo solo oder lieber Mono zu zweit? Überhaupt die harte Arbeit der Freizeitentspannung! Private Räume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer und Kinderzimmer waren und sind Orte des Musizierens mit Audiogeräten und der Inszenierung von Klanglandschaften. Das heimische Audiogerät kann dabei Klangtapete schaffen und tönendes Möbel sein, als Hörgerät in die Welt fungieren und helfen, Freizeitverhalten zu regulieren oder sich selbst zu finden.

Die Tagung „Wohnlandschaften, Klanglandschaften“ wird Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten zusammenbringen. Wir laden Interessierte herzlich ein, den Vorträgen zu lauschen und an den Diskussionen teilzunehmen.

Der Eintritt ist frei.

 

Freitag, 22.11.2019

9:15       Begrüßung

9:30       Leonie Häsler: Von der Tarnkappe der Technik zu ‚Softwear‘. Über die Gestaltung von Musiktechnologien im Wohnzimmer

10:15     Benjamin Burkhart: Wohnatmosphären. Ästhetische Arbeit und Musikobjekte

11:00     Kaffeepause

11:15     Monique Miggelbrink: Radio mit Bildern? Fernsehen und Wohnkultur

12:00     Mittagspause

13:15     Führung durch die Audiogeräte-Sammlung des ZPKM

14:15     Kiron Patka: Die Welt zuhaus’. Zur Ästhetik radiophoner Übertragung

15:00     Kaffeepause

15:15     Martha Brech: Musik und Rundfunk in der Weimarer Republik

16:00     Knut Holtsträter: Wolfsschlucht im Wohnzimmer. Carl Maria von Webers Der Freischütz als „Kurz-Oper für die Heim-Bühne“

16:45     Diskussionsrunde

 

Samstag, 23.11.2019

9:15       Dominik Schrey/Axel Volmar: Geschichte der CD

10:00     Anne Holzmüller: Gender, HiFi-Kultur und immersives Hören

10:45     Kaffeepause

11:00     Tobias Widmaier: Anmachen. Junggesellen und ihre Audiogeräte

11.45     Diskussionsrunde

 

 

Handschriftliches Liederbuch aus dem 19. Jahrhundert

Schenkung an das ZPKM


Das ZPKM hat ein 1836 von Johann Philipp Brühl aus Hennethal (im heutigen Rheingau-Taunus-Kreis) angelegtes handschriftliches Liederbuch aus Familienbesitz als Geschenk erhalten. Fünf weitere, ab 1839 angelegte Liederbücher des betreffenden Schreibers sind der Liedforschung bereits seit langem bekannt.

Liederbuch Johann Philipp Brühl, 1836

 

Eine wichtige Quelle waren sie schon für Ernst H. Wolfram (Nassauische Volkslieder, Berlin 1894). Die Liederhandschriften kamen 1927 über das Nassauische Volksliedarchiv leihweise an das Deutsche Volksliedarchiv in Freiburg, wo man 230 Liedbelege als Abschriften nahm (Signatur A 79984 bis A 80213). Der heutige Verbleib von vier dieser fünf Liederhefte ist unbekannt. Umso bemerkenswerter ist der Fund dieser sechsten (chronologisch gesehen: frühesten) Liederhandschrift von Brühl, für deren Überlassung das ZPKM ganz herzlich dankt. 

Link zur Titelaufnahme

 


Sammlung Prof. Dr. Walter Salmen

Schenkung an das Zentrum für Populäre Kultur und Musik


Durch eine großzügige Schenkung ist der Forschernachlass von Prof. Dr. Walter Salmen (1926-2013) an das ZPKM gelangt. Salmen war ein Musikwissenschaftler, der in seiner gesamten Karriere das Fach Musikwissenschaft als Kulturwissenschaft betrieben hat. Neben unzähligen eigenen Publikationen und Büchern anderer AutorInnen umfasst die Schenkung Sonderdrucke, Forschungsmaterial, Tonträger, Musikalien und eine reichhaltige Bildsammlung zur Musik.

Willkommen und Abschied: Frau Professorin Salmen übergibt dem ZPKM den Nachlass ihres Mannes. In den Händen haltend: die Reiseschreibmaschine von Prof. Dr. Walter Salmen.

 

Das ZPKM dankt Frau Professorin Dr. Gabriele Busch-Salmen für diese wertvolle Schenkung! Wir sind glücklich, dass dieser Nachlass nun dauerhaft der universitären Forschung und Lehre zur Verfügung steht. 

Weitere Informationen zu Walter Salmen und seinem wissenschaftlichen Werk:
walter-salmen.de/

 

CfP: Gesund und krank durch Musik?

Tagung der Katholischen Hochschule Freiburg und des ZPKM
am 19. und 20. Juni 2020


Herzlich laden wir zur Abgabe von Abstracts ein. Thema der Tagung: "Gesund und krank durch Musik? Kulturelle Konzepte zur Wirkung von Musik seit 1950".
 

doctor-310885_640-1.jpg

Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

 

Der CfP ist hier als PDF abrufbar. Die Abstracts werden erbeten bis zum 30. November 2019. 

 

 

Universität Freiburg erhält Pink-Floyd-Sammlung

Das ZPKM erforscht soziale Rolle von Fans


Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) der Universität Freiburg hat im Rahmen einer Schenkung eine in ihrem Umfang wohl einzigartige Fankollektion zu den britischen Rock-Legenden Pink Floyd erhalten. Die Sammlung stammt von Rolf Ossenberg. „Dieser Bestand gibt Einblick in die vielfältigen Aktivitäten und Erfahrungen, die mit der sozialen Rolle von Fans einhergehen“, erklärt der Geschäftsführende ZPKM-Direktor Dr. Dr. Michael Fischer ihre Bedeutung für das Zentrum. Für Rolf Ossenberg spielte nicht nur der Erwerb von Tonträgern, sondern auch die Aneignung von Wissen eine entscheidende Rolle: Die Kollektion umfasst beispielsweise etwa 300 Bücher in verschiedenen Sprachen, die sich mit der Band beschäftigen.

Nicht minder bedeutend sind die in 27 Aktenordnern gesammelten Berichte aus Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen sowie audiovisuelle Quellen. Letztere sind in der Sammlung in Form von mehr als 500 Videokassetten vertreten, die unter anderem Mitschnitte von Fernsehauftritten und Konzerten der Band zeigen. Komplettiert wird die Sammlung durch Tonträger, DVDs, Pressefotografien, Flyer, Plakate, Merchandise-Artikel sowie Autogramme und Konzerttickets.

Foto aus der Pink-Floyd-Sammlung Rolf Ossenberg

 

Wer selbst Fan ist, weiß um die enge Beziehung, die Menschen zu Songs, Alben oder den Stars aufbauen können. Das Fan-Sein besitzt eine enorme kulturelle Tragweite – entsprechend groß ist das Interesse der Musik-, Medien- und Kulturwissenschaften an seiner Erforschung. „Wahre Fans sind genaue Beobachter der künstlerischen Biographien von Popstars und dankbare Abnehmerinnen und Abnehmer ihrer Produkte. Daraus lässt sich die allgemeine Formel ableiten: ohne Fan kein Star“, erklärt Privatdozent (PD) Dr. Christofer Jost, Wissenschaftler am Zentrum und zugleich verantwortlich für das Archiv für Popmusikkulturen am ZPKM: „Anhand der Pink Floyd-Sammlung können Forscherinnen und Forscher ein tiefer gehendes Verständnis für die Rezeption populärer Musik entwickeln. Sie können vor allem nachvollziehen, wie die Identifikation mit einer Band hergestellt und aufrechterhalten wird und über welche Kommunikationskanäle sich Fans im vordigitalen Zeitalter informiert haben.“
 

Der Sammler Rolf Ossenberg (Foto: Peter Ossenberg)

 

Die Pink-Floyd-Sammlung ist die zweite große Fankollektion zu einer großen britischen Rockband, die am ZPKM erforscht wird: 2017 hatte das Zentrum bereits die „Reinhold Karpp Rolling Stones Collection" als Dauerleihgabe erhalten.

 


CfP: Schlager erforschen - kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ein populäres Phänomen

Tagung in Freiburg, 31. Januar und 1. Februar 2020


Das ZPKM veranstaltet am 31. Januar und 1. Februar 2020 einen Workshop zum Thema "Schlager erforschen - kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ein populäres Phänomen". Aktuelle Forschungszugänge (Fragen und Methoden) sowie Projekte (Fallstudien) sollen dabei zur Sprache kommen und diskutiert werden.
 


 

Foto: Sven-Sebastian Sajak - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31287080

 

Die Organisatoren Dr. Johannes Müske und Dr. Dr. Michael Fischer laden herzlich zur Einreichung von Abstracts ein.

Alle Informationen finden Sie im CfP (PDF).



Neue Publikation: Der österreichisch-deutsche Schlagerfilm

Band 24 unserer Reihe "Populäre Kultur und Musik"


Das ZPKM wendet sich in seiner Forschung den musikalischen Alltagskulturen zu. Hierzu gehörte lange Zeit der Schlagerfilm. Hans Jürgen Wullf und Michael Fischer widmen diesem Medium nun einen eigenen Band.

schlagerfilm-band-2019.jpg

 

Nähere Informationen und Bestellmöglichkeit beim Verlag Waxmann, Münster.

 

CfP Jahrbuch des ZPKM 2020

Populäre Lieder im langen 19. Jahrhundert

Während die populäre, durch moderne Massenmedien geprägte Musik des 20. und frühen 21. Jahrhunderts längst zum breit beforschten Gegenstand unterschiedlicher Fachdisziplinen geworden ist, wird den populären Liedern des 19. Jahrhunderts deutlich weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Möglicherweise wirken hier noch Exklusionsmechanismen früherer Generationen nach: So zeichneten Volksliedsammler meist nur Lieder auf, die einem vorgefassten Ideal entsprachen, und bekämpften zugleich alle vermeintlichen Formen von „Schund“, die akademische Musikwissenschaft verschloss sich lange Zeit der Beschäftigung mit Werken und Genres, die als künstlerisch minderwertig galten, und in den Beständen großer Fachbibliotheken sucht man nach Ausgaben selbst auflagenstarker Gassenhauer des 19. Jahrhunderts vielfach vergeblich.

Berliner Leierkasten Couplets, 19. Jh, ZPKM

 

Das Jahrbuch „Lied und populäre Kultur“ möchte für 2020 das weite Feld populärer Lieder der Zeit zwischen Französischer Revolution und dem Ersten Weltkrieg multiperspektivisch beleuchten und bittet um entsprechende Beitragsangebote.

Die komplette Ausschreibung finden Sie hier.



Kleine Fächer – große Wirkung?

Workshop 23. 24. Mai 2019 in Stuttgart, Landesmuseum


Wie Museen, Archive und Universitäten erfolgreich kooperieren: Kleine Fächer leisten exzellente Forschung und Lehre. Sie produzieren in ihrer Vielfalt Wissen, das hilft, gesellschaftliche, politische und auch technologische Herausforderungen in ihrer Entwicklung zu verstehen und einzuordnen. In den großen Förderstrategien der Exzellenzinitiativen finden sie jedoch nur selten einen Platz.


Deshalb schufen Bund und Länder in den letzten Jahren Instrumente zur Stärkung kleiner Fächer. Vor allem durch interdisziplinäre und institutionelle Vernetzung inner- und außerakademischer Institutionen kann diese Stärkung erfolgen.
Im Rahmen des Verbundprojekts „Vernetzt lernen, forschen, vermitteln. Eine Kooperation volkskundlicher Sammlungsinstitutionen mit Universitäten“ (2017 – 2019) wurden gemeinsame Bearbeitungsfelder bestimmt und diesbezüglich intensive Erfahrungen gesammelt.

Die Ergebnisse und aufgeworfenen Fragen weisen über den Fächerkanon Kulturanthropologie / Empirische Kulturwissenschaft / Volkskunde hinaus und sind auch für andere Kleine Fächer von Interesse.

Programm des Workshop
 

  

Ausstellung in Freiburg

Projekt "Vernetzt lernen, forschen, vermitteln: Arbeit in Sammlungen"

Hervorgegangen aus dem Projekt "Vernetzt lernen, forschen, vermitteln" haben Studierende der Universitäten in Freiburg und Tübingen eine Ausstellung zu historischen und gegenwärtigen Arbeitskulturen entwickelt. Sie wird im Weingut Andreas Dilger in Freiburg vom 18. Februar bis zum 17. März 2019 gezeigt.



 

 

 

zum Anfang

 

 

***

Corona-Öffnungszeiten ab 24.06.2020:

Mo-Fr 10-13 Uhr (keine Nachmittagsöffnung)
Maskenpflicht für alle BesucherInnen (außer am Arbeitsplatz)
max. 6 BesucherInnen sind erlaubt

***

 

 
Wolfgang Jansen:
Willi Kollo
 
PKuM28.jpg
 

 

 
Michael Fischer:
Diskotheken im ländlichen Raum
 
PKuM27.jpg
 

 

 Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik

 

  

 
Christofer Jost, Gregor Herzfeld (Hrsg.):
Große Formen in der populären Musik
 
PKuM26.jpg
 

 

 
Benjamin Burkhart:
Genre im Diskurs
 
 

 

Benutzerspezifische Werkzeuge