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Sammlungen

 
Foto: Klaus Polkowski

 

Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik  beherbergt wissenschaftliche Sammlungen der Albert-Ludwigs-Universität zur populären Musikkultur, insbesondere zum traditionellen und populären Lied, zum Song und zum Muscial. Die plurimedialen Sammlungen gehen auf das im Jahr 1914 gegründete Deutsche Volksliedarchiv zurück und wurden in der Folge stetig erweitert. Die Sammlungen stehen unter staatlichem Denkmalschutz.

 

Deutsches Volksliedarchiv


Der historisch wertvolle und einmalige Bestand des  „Deutschen Volksliedarchivs“ umfasst vielfältige Sammlungen zum Volkslied, zum traditionellen und zum populären Lied. Seit nunmehr einhundert Jahren wird diese Sammlung ununterbrochen gepflegt und erforscht. Durch die Neuunterbringung und konservatorische Maßnahmen in den letzten Jahren ist der von John Meier im Jahr 1914 begründete Bestand in vollem Umfang zugänglich und nutzbar. Die Liedbelege aus empirischer Sammlungstätigkeit ("A-Nummern") sowie die historischen Liedflugschriften sind digitalisiert.

Zum Bestand des Deutschen Volksliedarchivs gehört auch eine Lieddokumentation zu mehr als 20.000 populären und traditionellen Liedern, die durch verschiedene Zettelkataloge erschlossen ist. 

 

Archiv für Popmusikkulturen


Das Archiv für Popmusikkulturen versammelt Objekte zur populären Musikkultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Abgebildet wird der plurimediale Charakter musikalischer Produktions- und Rezeptionswelten. Die Bestände umfassen zahlreiche Tonträger sowie eine große Anzahl weiterer Medienprodukte (u. a. Filme, Fotografien und Noten) sowie Fanartikel.

Das Archiv für Popmusikkulturen beheimatet u.a. die Sammlung Jörn Stubbmann (20.000 Vinyl-Singles von ca. 1950 bis 1990), die Reinhold Karpp Rolling Stones Collection (Depositum mit ca. 15.000 Tonträgern sowie Büchern, Zeitungsausschnitten, Fankorrespondenz und Merchandise-Produkten), die Pink Floyd-Sammlung Rolf Ossenberg (Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Poster, TV-Mitschnitte, Konzert-/Dokumentarfilme, Bücher, Fotografien, Merchandise-Produkte) sowie das Redaktionsarchiv der Zeitschrift Musikmarkt (alle Hefte der insgesamt 57 Jahrgänge [1959-2016] sowie ca. 20.000 Fotografien). 

 

Deutsches Musicalarchiv 


Das Musical ist eine zentrale Gattung der populären Musik- und Theaterkultur. Seit 1945 gehört es zum festen Repertoire sowohl öffentlicher als auch privater Theater und ist – angestoßen durch Erfolge wie „Cats“ (1981) – zu einer massenwirksamen Form der Unterhaltung geworden, die nicht nur theatral, sondern auch medial (Fernsehen, Video, Tonträger, Internet) erlebt und rezipiert wird. Die Sammlungen am ZPKM  umfassen Plakate, Programmhefte, Merchandise-Artikel, Aufführungsmaterial und Fachliteratur. Grundstock des Deutschen Musicalarchivs stellen die Bestände des Initiators, des Berliner Theaterwissenschaftlers Dr. Wolfgang Jansen, dar. Das Deutsche Musicalarchiv wurde im Jahr 2010 gegründet.

 

Audiogerätesammlung


Die Audiogeräte-Sammlung des ZPKM umfasst Aufnahme- und Wiedergabegeräte aus den letzten einhundert Jahren – von schallmechanischen Geräten bis hin zu digitalem Hi-Fi-Equipment. Die Anwendungsbereiche dieser Geräte erstrecken sich von der Feldforschung und professionellen Studioproduktion bis zum mobilen und Home Entertainment. Die gesammelten Objekte repräsentieren derzeit folgende Mediengruppen: Wachswalze, Schellackplatte, Tondraht, Vinyl-Schallplatte, Tonband, Musikkassette, VHS, Compact Disc, MiniDisc, DigitalCompactDisc (DCC) und digitale Datenspeicher.

Die zum großen Teil funktionstüchtigen Exponate der Audiogeräte-Sammlung werden vor allem im Rahmen der akademischen Lehre, für die wissenschaftliche Forschung und für Ausstellungen genutzt. Die Sammlung wurde 2017 gegründet und geht auf zum Teil ältere Bestände des Deutschen Volksliedarchivs zurück. 

 

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Für die Bibliotheksnutzung empfehlen wir das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

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Benjamin Burkhart u.a. (Hrsg.):
Audiowelten
 
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Christina Dörfling u.a. (Hrsg.):
Musikobjektgeschichten
 
 

 

 
Anna Braun:
Von "Art School" bis "Underground Club"
 
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 Jahrbuch des Zentrums für Populäre Kultur und Musik

 

  

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